Für einen fairen Wettbewerb

Krankenkassen fordern Reformen beim Finanzausgleich

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen rasche Reformen beim Finanzausgleich. Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) erfülle derzeit nicht seine Aufgabe eines fairen Wettbewerbs, heißt es in der Erklärung.
© dpa/picture alliance
Ein Arzt im OP-Saal: Die gesetzlichen Krankenkassen sprechen sich gemeinsam für Reformen im Finanzausgleich aus.

„Morbi-RSA für einen fairen Wettbewerb zügig weiterentwickeln“ – das ist Forderung und Erklärung zugleich. Gemeinsam haben sich Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen so für Reformen im Finanzausgleich ausgesprochen.

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Momentan erhielten die AOKen deutliche Überdeckungen. Und das Bündnis der Krankenkassen kritisiert, dass deshalb kein fairer Wettbewerb möglich sei. 91 von 113 gesetzlichen Krankenkassen haben bei dem Papier mitgewirkt. 

Ihre Forderung an die Regierung, sobald diese im September gewählt ist, lautet: Der Morbi-RSA müsse gerechter werden. Derzeit gebe es zu starke Unterschiede bei den Zusatzbeiträgen.

Die neue Regierung solle sich bereits am Anfang ihrer Legislaturperiode darum kümmern, die Über- und Unterdeckungen des Morbi-RSA auszugleichen, so die Kassen in ihrer Erklärung. Und auch die Wettbewerbsverzerrungen müssten so schnell wie möglich abgebaut werden.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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