Brandenburgische BKK

Gesamtbeitrag einer Krankenkasse erstmals über 17 Prozent

Versicherte der Brandenburgischen BKK haben unerfreuliche Post erhalten: Die Krankenkasse hat ihren Gesamtbeitrag auf 17,1 Prozent erhöht. Das müssen Kunden aber nicht einfach hinnehmen.
© Pixabay
Eine Gesundheitskarte im Portemonnaie: Wenn die Krankenkasse spontan die Beiträge erhöht, können Versicherte das Sonderkündigungsrecht nutzen.

Ab August 2019 beläuft sich der Gesamtbeitrag der Brandenburgischen BKK auf 17,1 Prozent. Das ist ein historisches Hoch in Sachen Krankenkassenbeitrag. Für die Versicherten bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von bis zu 45 Euro.

Die Erhöhung wurde den Kunden laut dem Portal Krankenkasseninfo.de in einem Schreiben mitgeteilt. Demnach steigt der Zusatzbeitrag ab August 2019 von 1,5 Prozent auf 2,5 Prozent, wodurch sich der Gesamtbeitrag von 17,1 Prozent ergibt. 

Die Brandenburgische BKK hat sich damit selbstständig zu teuersten Krankenkasse Deutschlands gekürt. Kunden, die diese Spontanerhöhung nicht hinnehmen wollen, können wie immer vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und zu einem günstigeren Versicherer wechseln.

Laut Krankenkasseninfo.de können Arbeitnehmer in Brandenburg so bis zu 574 Euro sparen, Selbstständige sogar bis zu 1.148 Euro.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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