Ende 2024 sieht sich die neue Führungsspitze der Haftpflichtkasse zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Dynamisches Wachstum und steigende Marktanforderungen lassen das neue Vorstandsteam um Frank Welfens umfassenden Handlungsbedarf erkennen. Es geht vor allem um Themen wie Servicequalität, Ertragskraft der Kernprodukte und die IT-Infrastruktur des renommierten Versicherers. Gleichzeitig stößt das neue Vorstandstrio einen Kulturwandel an, der stärker auf Zusammenarbeit und Offenheit setzt.
Mehr Service, mehr Tempo
Viele Baustellen – der Versicherer befindet sich mitten in einer anspruchsvollen Transformation zwischen Neuausrichtung und Kontinuität. Seit dem Vorstandswechsel ist die Haftpflichtkasse bereits ein gutes Stück vorangekommen. „Das vergangene Jahr war eine Zeit der Weichenstellung und der kulturellen Weiterentwicklung“, zieht Vorstandschef Frank Welfens ein erstes Zwischenfazit. Wichtige Zukunftsthemen seien identifiziert und in einem transparenten Dialog mit den Mitarbeitenden angestoßen worden. „Gleichzeitig stärken wir mit unserem neuen Führungsverständnis und einem direkteren, bereichsübergreifenden Miteinander unsere Gemeinschaft, die das Fundament eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit ist.“ Es gehe um gemeinsame Verantwortung und ein grundlegendes Verständnis für das große Ganze.
Auf den ersten Blick wirkt das wie eine weitreichende Neuausrichtung. Doch ganz so ist es nicht. Schließlich hat die Haftpflichtkasse in ihrer über 125-jährigen Geschichte vieles richtig gemacht. Das belegen die zahlreichen Auszeichnungen, darunter das Siegel „Maklers Liebling“ für die herausragende Servicequalität, das der Versicherer quasi abonniert hat.
Folglich geht es bei der Modernisierung des Unternehmens weniger darum, Bewährtes grundlegend infrage zu stellen, sondern auf den vorhandenen Stärken aufzubauen. Die Werte der Haftpflichtkasse und ihre Marktposition sollen erhalten bleiben: hohe Qualität im Service, maklerzentrierte Betreuung und Geschwindigkeit in der Bearbeitung. Das große Ziel ist es, diese Stärken weiterzuentwickeln und die Rolle als verlässlicher und persönlicher Partner der Vermittler langfristig zu festigen.
Nähe nach innen und außen
Ein wichtiger strategischer Kompass für die Transformation ist dabei das Leitbild „Versicherungsbetrieb der Zukunft“ – ein Orientierungsmodell, welches das Vorstandstrio zu Beginn seiner Amtszeit entworfen hat. Im Zentrum dieses Masterplans steht die Anhebung des Service-Niveaus. Erste Erfolge auf dem Weg dorthin zeigten sich 2025 unter anderem in der Stabilisierung sowohl einer 99-prozentigen Erreichbarkeitsquote des Kundenservice sowie der durchschnittlichen Erstbearbeitungszeit von 48 Stunden bei Schadenmeldungen. Zugleich soll die technische Modernisierung bei zahlreichen Standardprozessen entlasten. So bleibt mehr Zeit für die Bearbeitung komplexer Fälle. Das bringt mehr Tempo, Effizienz und Qualität.
Parallel dazu stellt die Haftpflichtkasse mit der Entwicklung eines neuen Bestandsführungssystems die Weichen, um Prozesse und Produkte stärker von den Bedürfnissen der Kunden und Vermittler her zu denken. Ergänzt wird der strukturelle Umbau durch die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur: 2025 zeigt sie sich unter anderem in Direktdialogformaten wie dem regelmäßigen Austausch zwischen Vorstand und Mitarbeitenden sowie in der Förderung einer abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit für ein offeneres Miteinander. Kurz: Es geht um mehr Nähe nach innen und außen. Das merkt man auch im Alltag des Versicherers – vom Azubi bis zum Chef heißt es jetzt einfach du.
Begleitet wird das Leitbild von konkreten Schritten, um die Maklerbetreuung weiter zu verbessern. Dazu zählt unter anderem der Start von „Easy Switch“, einem digitalen Konzept zur Bestandsumdeckung, das Makler operativ entlasten soll. Zugleich treibt die Haftpflichtkasse den Ausbau der Maklerbetreuung mittels Automatisierungen und Verstärkung des regionalen Betreuungsteams voran. Ziel sei es, gemeinsam mit dem Maklermarkt weiter zu wachsen und digitale Lösungen mit persönlicher Betreuung zu verbinden, erläutert Claus Hunold, Vorstand Vertrieb, Marketing und Produktmanagement. „Wir verstehen uns als echte Partner unserer Vermittler und Kunden, nicht als Produktverkäufer. Unsere Strategie ist einfach: verlässlich bleiben und noch besser werden, wo es für unsere Partner zählt.“
Ein zentrales Handlungsfeld, das dabei die Basis für nahezu alle Change-Aktivitäten bildet, ist die Digitalisierung. Auch hier hat der neue Vorstand bereits Akzente gesetzt und ein Stück weit Pionierarbeit geleistet: Seit dem vergangenen Jahr nutzt die Haftpflichtkasse als erster deutscher Versicherer die Arbeitsplattform Google Workspace. Die damit einhergehende Verbesserung der Echtzeit-Kollaboration und nahtlosen Kommunikation soll die Produktivität und Sicherheit erhöhen und den Mitarbeitenden zugleich den Arbeitsalltag spürbar erleichtern. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Implementierung neuer Anwendungen wie dem Bestandsführungssystem oder der Optimierung der Inputstrecke. Parallel dazu hat die Haftpflichtkasse gezielt in den Ausbau ihrer Cybersicherheit investiert.
Viele Modernisierungsschritte in kurzer Zeit, die die hohen Ansprüche des Unternehmens unterstreichen: „Wir wollen einer der digitalsten Versicherer im Markt werden. Dafür schaffen wir alle Voraussetzungen, um unseren Vermittlern maximale Geschwindigkeit und Flexibilität in der Zusammenarbeit sowie unseren Mitarbeitern moderne und effiziente Arbeitsbedingungen zu bieten“, sagt Sascha Quillet, Vorstand Digitalisierung und Technik. Nächster Themenschwerpunkt auf dem Weg zum „digitalen Leuchtturm der Branche“ sei – neben dem neuen Betriebsführungssystem – der konsequente Ausbau der künstlichen Intelligenz.

Vertrauen in Modernisierungskurs
Bei der umfassenden Transformation hat das neue Vorstandsteam volle Rückendeckung vom Aufsichtsrat. Vorsitzender Roman Blaser: „Wir sind beeindruckt, mit welcher Klarheit und Umsetzungskraft das neue Vorstandsteam seine Arbeit aufgenommen hat.“ Es habe entschlossen zentrale strategische Impulse gesetzt und dabei die nachhaltige Zukunftsfähigkeit der Haftpflichtkasse im Blick. „Im Rahmen unserer Überwachungsaufgabe werden wir als Aufsichtsrat regelmäßig und transparent über die strategischen Weichenstellungen informiert. Der Vorstand genießt das uneingeschränkte Vertrauen des Aufsichtsrats. Die Haftpflichtkasse ist auf einem sehr guten Weg.“
Der Markt scheint das ähnlich zu sehen. Dass die Haftpflichtkasse 2025 erneut mehrfach für ihre Produkte und Services ausgezeichnet wurde, passt ins Bild – und dürfte für viele Makler kaum eine Überraschung sein.
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