Die nächste Fusion in der Branche steht an. Diesmal schließen sich die Ostangler Brandgilde und die Schwarzwälder Versicherung zusammen. Man wolle Kräfte bündeln, Verwaltungsstrukturen straffen und die Organisation zukunftssicher gestalten, heißt es. Die Ostangler Brandgilde hatte sich übrigens erst im vergangenen Jahr mit der LSH Versicherung zusammengeschlossen.
Zu den Details: Die Schwarzwälder Versicherung soll als Versicherer in der Ostangler Brandgilde aufgehen. Allerdings soll sie als Assekuradeur weiter unter der bisherigen Marke auftreten. Mitarbeiter und Standort in Villingen-Schwenningen will man behalten. Die Ostangler Brandgilde sitzt in Kappeln im Norden von Schleswig-Holstein. Die Orte liegen über 900 Kilometer auseinander.
Beide Unternehmen arbeiten schon seit 15 Jahren zusammen und wollen nun vor allem ihre Strukturen zusammenlegen. Controlling, Verwaltung und IT will man aufeinander abstimmen. Alle Verträge sollen gültig bleiben.
Abgesehen von der Fusion will die Ostangler Brandgilde ihre hauseigene Technik kräftig aufbohren. Zusammen mit weiteren Versicherern will sie das Kundenverwaltungssystem AGS kaufen und ausbauen. Das soll die B&M Insurance IT übernehmen. Sinn und Zweck ist es, alle Daten sicher und stabil zu verarbeiten und dabei alle regulatorischen Vorgaben (zum Beispiel durch Dora) zu erfüllen.
Außerdem will die Ostangler Brandgilde künstliche Intelligenz verstärkt in die Verwaltung einbetten. Standardisierte Abläufe sollen dann automatisch gehen.
„In den vergangenen Jahrzehnten haben wir gezielt in Immobilien und Standorte investiert. Jetzt investieren wir konsequent in Prozesse und Systeme“, sagt Jens-Uwe Rohwer, Vorstand der Ostangler Brandgilde. „Das ist notwendig, um unsere Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.“
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