Es ist vollbracht. Die Nürnberger Versicherung gehört nun offiziell zur Vienna Insurance Group (VIG). Wie der Versicherer verkündet, sind alle Angebotsbedingungen erfüllt. Die nötigen Genehmigungen habe man schneller als erwartet bekommen.
Offenbar haben die Aktionäre das Kaufangebot der VIG rege angenommen. Insgesamt gehören nun 99,2 Prozent der Nürnberger-Anteile den Österreichern. Mehr über Verhandlungen und die zunächst noch zögerliche Offerte lesen Sie hier und hier.
Und wie soll es nun weitergehen? Die VIG verweist darauf, dass sie eine sogenannte Mehrmarkenstrategie fährt – sie tritt nach Außen hin also meist unter den Marken ihrer Tochterunternehmen auf.
Das soll auch bei der Nürnberger der Fall sein. Sie soll weiter als eigenständiges Unternehmen mit ihrer Marke und Identität als Präventionsversicherer von Nürnberg aus auf dem deutschen Markt arbeiten. Ihr 2024 gestartetes Transformationsprogramm soll sie weiter durchziehen. Um das zu beschleunigen, hilft die VIG dabei, Fach- und IT-Systeme zu modernisieren.
„Als Teil der VIG werden wir unsere Transformation zum Präventionsversicherer spürbar beschleunigen – eine starke Positionierung, von der unsere Kundinnen und Kunden, unsere Vertriebspartner und auch unsere Mitarbeitenden profitieren werden. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Zusammenarbeit zu starten und die ersten gemeinsamen Schritte zu setzen“, sagt Nürnberger-Chef Harald Rosenberger.
Als neue VIG-Tochter gehört die Nürnberger somit zu einem riesigen Konzern. Die Österreicher betreuen mit mehr als 50 Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen rund 33 Millionen Kunden in 30 Ländern.
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