Auch wenn 2025 ein verhältnismäßig ruhiges Naturkatastrophenjahr war, ist das kein Grund, beruhigt zu sein. Es habe sich nur um einige günstige Umstände gehandelt, warnt der schweizerische Rückversicherer Swiss Re.
Im Jahr 2025 sorgten Naturkatastrophen für versicherte Schäden von rund 107 Milliarden US-Dollar, ungefähr 93 Milliarden Euro. Schlimmstes Ereignis waren mit Abstand die Waldbrände in und um Los Angeles mit Schäden von 40 Milliarden Dollar. Die teuersten Waldbrände bislang überhaupt.
Jedoch: Der langfristige Trend hätte eigentlich 2025 für Schäden in Höhe von 140 Milliarden Dollar gesprochen, heißt es weiter. Doch diese Differenz solle nicht heißen, dass die Risiken weniger geworden sind.
Stattdessen vermutet man bei Swiss Re, dass sie zusammen mit dem Wirtschaftswachstum weiter steigen. Und dass die nächste große Katastrophe entsprechend höhere Schäden anrichtet.
Nehmen wir wieder den langfristigen Trend, dürften die Schäden im jetzt laufenden Jahr auf 148 Milliarden Dollar klettern. In einem besonders extremen Szenario könnte die Summe sogar auf 320 Milliarden Dollar steigen.
Dazu zitiert das „Handelsblatt“ Swiss-Re-Chefvolkswirt Jérôme Haegeli, wonach die weltweit versicherten Schäden aus Naturkatastrophen um 5 bis 7 Prozent im Jahr stiegen. „Immer mehr wertvolles Eigentum steht in Gefahrenzonen, und die Wiederaufbaukosten steigen“, sagte er demnach.
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