In den vergangenen Jahren beherrscht kein Thema die Sportmedien so konstant: das Doping. Damit soll nun nach Meinung der Bundesregierung Schluss sein: Sie stellt einen Gesetzesentwurf vor, der Doping als Straftat ahnden soll.
Ein großer Wurf? Mitnichten. Wer sich die Dokumentation über Lance Armstrong und sein Dopingverhalten anschaut, erkennt eins: Es handelt sich um ein globales System, welches zwar gestört, aber nicht über Gesetze ausgehebelt werden kann. In diesem Zusammenhang verweisen Experten stets auf die Handhabung von Dopingkontrollen in anderen Ländern.
So ist es kein Wunder, dass bei internationalen Wettkämpfen einige Länder in kritischem Licht gesehen werden. Daran wird die Möglichkeit, in Deutschland Doping strafrechtlich zu ahnden, nichts verändern. Es kann nur auf die hier ansässigen Athleten, die bereits einem engmaschigem Kontrollsystem ausgesetzt sind, wirken.
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