Die Queen ist fast pleite

Königin Elisabeth II. hat nur noch eine Million Pfund (etwa 1,17 Millionen Euro) in ihrer eisernen Reserve, wie „The Guardian“ auf seiner Webseite berichtet. Deshalb warnt nun der Rechnungshof National Audit Office (NAO), dass der Buckingham Palace seine Ausgaben überdenken sollte.

Das Parlament deckte die Misere auf, als es die offiziellen Ausgaben der Queen prüfte. Das NAO konnte dabei in der Vergangenheit nur die Instandhaltung der Paläste und die Reisekosten berücksichtigen, die beide subventioniert werden. Seit vergangenem Jahr gibt es jedoch eine einzige Kasse für alle offiziellen Ausgaben, sodass das Komitee der NAO nun komplette Einsicht in die geschäftlichen Finanzen der Queen nehmen kann.

2012 enthielt die Not-Rücklage noch 31 Millionen Pfund. Bis 2014 sollten es sogar 37,9 Millionen werden, nun ist es nur noch eine Million. Dabei hatte die Queen durchaus fleißig gespart: Die Regierung verzeichnete nur noch 76 Prozent der Reisekosten (1991: 25,4 Million Pfund, 2012: 6,1 Millionen Pfund) und 60 Prozent der Ausgaben für die Instandhaltung (1991: 36,6 Millionen Pfund, 2012: 14,8 Millionen Pfund). Anscheinend besserte die Queen ihre Reisekasse aber aus eigener Tascheauf. Außerdem haben die Blaublüter an Wohnungen und Palästen gespart. Hier gibt es inzwischen einigen Nachholbedarf bei der Instandsetzung.

Laut der NAO muss der Palast seinen Haushalt dringend überarbeiten und einen langfristigen Instandsetzungsplan entwerfen. Dabei muss das Königshaus aber auch unerwartete Kosten berücksichtigen für die eine Million an Rücklagen nicht ausreichen würden.

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