Generali ist offen für Infrastruktur-Investments

Die Generali kann sich durchaus vorstellen, stärker in Infrastruktur zu investieren. Der Versicherer reagiert damit auf eine Aussage von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.
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Finanzvorstand Torsten Utecht

Gabriel hatte vergangene Woche verkündet, Versicherer stärker an Infrastruktur-Investitionen wie dem Straßenbau beteiligen und entsprechende Anreize setzen zu wollen. Gerade für Lebensversicherer stellt sich der Wirtschaftsminister das wegen des niedrigen Zinsniveaus an den Kapitalmärkten spannend vor.

„Wir stehen einem Dialog mit der Politik offen gegenüber, um entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und verstärkt große Infrastruktur-Projekte zu finanzieren. Wir verstehen, dass die Politik ein Interesse daran hat, die Staatsverschuldung nicht weiter ansteigen zu lassen. Zur Finanzierung benötigen wir daher Konzepte, wie Chancen und Risiken solcher Investitionen sinnvoll verteilt werden können“, sagt Torsten Utecht, Finanzvorstand der Generali Deutschland.

Ein Problem: Nutzungsorientierte Finanzierungsmodelle wie gebührenpflichtige Straßen, Tunnel oder Brücken sind hierzulande nicht wirklich machbar. Utecht: „Neue staatliche Agenturen könnten die Lücke schließen und neuartige Kooperationsmodelle ermöglichen.“

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