Versicherungsspezialist fordert

Deckungssummen in der Betriebshaftpflicht müssen steigen

Marktbeobachter Stephan von Heymann sieht in der Katastrophe von Crans-Montana ein Signal, die Versicherungssummen in der Betriebshaftpflicht zu überdenken. Um dem Ausmaß solcher Tragödien gerecht zu werden, schlägt er ein neues Modell vor.
Abendliche Kerzen- und Blumenfahne am Gedenkenort bei einer Trauerfeier in der Dunkelheit.
© picture alliance/KEYSTONE | CYRIL ZINGARO
Trauer im schweizerischen Crans-Montana: Brandopfer sind aufwendig und teuer zu behandeln

Die Feuerkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana muss ein Weckruf für die Versicherungsbranche sein. Das findet Branchenbeobachter Stephan von Heymann. 40 Todesopfer hatte der Brand in der Bar Le Constellation gefordert. 116 Menschen wurden verletzt, die meisten davon schwer.

Und warum Weckruf für die Branche? Weil marktübliche Deckungssummen in der Betriebshaftpflicht für solche Katastrophen nicht mehr ausreichen, so von Heymann in seinem Sachthemen-Blog. Die Axa habe als Betriebshaftpflichtversicherer schon darauf hingewiesen, dass die Deckungssummen bei Weitem nicht ausreichen, um alle Schäden abzudecken.

Noch immer herrschen in Versicherungsbeständen Summen von 3 oder 5 Millionen Euro vor, so von Heymann weiter. In Crans-Montana hätten aber nicht mal 10 bis 50 Millionen Euro ausgereicht. Unter anderem, weil Brandverletzungen besonders aufwendig und teuer zu behandeln sind.

Welche Deckungssummen reichen könnten und welche Modelle besser wären, erfahren Sie in von Heymanns lesenswertem Blog-Beitrag. Und den gibt es hier.

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