Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass ein außergewöhnliches Jahr endet. Was ich in den zurückliegenden Wochen zum Anlass nahm, den digitalen Vorreitern der Versicherungsbranche zwei Fragen zu stellen. In diesem ersten Teil geht es um einen Rückblick auf das verrückte Jahr 2020. Im zweiten Teil, der nächste Mittwoch auf Pfefferminzia.de erscheint, wird es um den Ausblick auf 2021 gehen.

Ich stellte für diesen Teil 21 digitalen Leuchttürmen der Versicherungsbranche die folgende Frage: „Wie fällt Dein Rückblick auf 2020 aus? Welche sind Deine größten Erfahrungen, größten Überraschungen beziehungsweise größten „Learnings“, wie man es Neudeutsch gern nennt?“
Wenig überraschend haben alle geantwortet, dass Corona sie noch einmal bestätigt hat, dass ihre digitale Ausrichtung der richtige Weg in der Kundenkommunikation ist. Was bei vielen auch die Geschäftszahlen unterstrichen, da 2020 für viele auch das beste Geschäftsjahr war.
Was für mich persönlich am Anfang eine überraschende Antwort war, aber im Nachhinein vollkommen logisch ist. Denn in Zeiten von Social Distancing kaufen die Menschen nicht nur mehr online ein, sondern suchen auch online nach Hilfe bei Versicherungsdingen. Und da finden Sie natürlich in erster Linie die Digitalen Leuchttürme der Branche.
Wenn Sie mich, nach meinem Rückblick auf 2020 fragen, dann sehe ich für die Versicherungsbranche primär vier durch und durch positive Dinge:
MarKo Petersohn ist seit 2010 das „As im Ärmel“ von Versicherungen und Vermittlern in den neuen Medien. Er hilft dabei sich zukunftsfähig aufzustellen und schult die notwendigen digitalen Kompetenzen.

Das ablaufende Jahr war ein sehr herausforderndes. Für mich war es teilweise kaum zu ertragen, mich in den sozialen Medien aufzuhalten. Der Mix von selbsternannten Virologen, Verschwörungstheoretikern und Nazis, die einfach nur Verwirrung stiften wollen, hat mich stark zweifeln lassen, ob das eine gesunde Umgebung für mich ist.
Andererseits war es wiederum sehr leicht, sich 2020 als vernünftiger Mensch zu präsentieren, der auf Grundlage von Fakten im Kundensinne entscheidet. Ich bin mal gespannt, ob all jene, die jetzt notgedrungen online beraten auch dauerhaft online bleiben oder ob die meisten wieder ihre alten Offline-Strategien verfolgen.

Die größte Überraschung war sicherlich, wie schnell Kundinnen und Kunden auf Videoberatung umstellen. Wir haben es vorab zwar immer angeboten und aufgrund unserer bundesweiten Mandanten umgesetzt, aber die Resonanz war überschaubar. Dieses Jahr liefen 95 Prozent aller Beratungsgespräche per Video.
Auch die Versicherungsgesellschaften haben erkannt, dass ich für eine Stunde Weiterbildung nicht quer durchs Land fahren muss, sondern das bequem per Webinar erledigen kann. Das ist eine Win-win-Situation. Wir hoffen auf eine nachhaltige Änderung der Weiterbildungsangebote und freuen uns auf alle Online-Angebote die wir aktiv mit Versicherern und Banken weiterhin umsetzen aber auch als Teilnehmer genießen dürfen. Die meisten Anwenderinnen und Nutzer haben sich in der Regel auch schnell an die Technik gewöhnt und waren sehr bemüht im Umgang. Leider merkt man hier und da nach wie vor den unzureichenden Breitband-Ausbau.
Ansonsten können wir festhalten, dass – nach einem schwierigen Start – das Jahr 2020 das erfolgreichste in unserer achtjährigen Geschichte sein wird. Das freut uns vor allem in Anbetracht der schwierigen Umstände besonders.

Hätte man mich Anfang 2020 gefragt, hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass unsere komplette Branche solch einen Schub bekommt was das Thema Online-Beratung und -vermittlung angeht. Die Videokommunikation ist etabliert, digitale Unterschriften werden von den Versicherern anerkannt und – zumindest ist das meine Wahrnehmung – in der Vermittlerschaft werden die Ellenbogen immer weiter eingezogen, hin zur gegenseitigen Unterstützung.

Bastian Kunkel
https://www.versicherungenmitkopf.de
Äußere Umstände können sich enorm schnell verändern und wenn dein Geschäftsmodell nicht in der Lage ist, sich hier schnell drauf einzustellen, dann hast du ein Problem. Mit zum Geschäftsmodell gehört aber auch der Wille des Unternehmers, entsprechend zu handeln und sich zu verändern, denn ansonsten wird man zum Spielball der äußeren Umstände.
Ein sehr guter Freund, Mentor und Geschäftspartner von mir hat mir vor Jahren mal folgenden Satz gesagt: „Wann immer du vor einem vermeintlichen Problem stehst, stelle dir immer zuerst die folgende Frage: Wo ist die Chance?“ Und danach handele ich seither.
Somit haben wir uns 2020 zu 100 Prozent auf Chancen und neue Möglichkeiten fokussiert und nicht auf die Probleme. Dadurch konnten wir stark wachsen, zum Beispiel was unsere Online-Präsenz anging und auch unser bereits 100 Prozent digitales Versicherungsvermittliungsgeschäft enorm pushen, als DIE perfekte Lösung für eine Beratung im Bereich Versicherungen, während Corona-Krise und Lockdown.

https://michael-krueger.business
Es war das beste Jahr im Online-Segment überhaupt. Viele Themen haben sich Richtung Online verschoben. Die Kunden waren offen für Neues. Vor allem Online-Seminare waren 2020 das Highlight. Die Learnings sind ganz simpel: Weiter so.

Rückblickend habe ich 2020 gelernt: Online-Beratung funktioniert auch in der bAV. Ob als Belegschaftspräsentation oder Einzelberatung – beides habe ich ausprobiert und mit beidem habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht.

https://ebikeversicherungen.net/
2020 lief tatsächlich alles wie geplant, beziehungsweise sogar besser. Corona hat die Fahrradbranche durch einen Fahrrad-Boom ja eher unterstützt, was auch mir zugutekam. Tatsächlich hat sich 2020 aber gezeigt, dass die Nische inzwischen bei vielen Marktteilnehmern auf dem Plan steht, die Konkurrenz wächst. Regelmäßig werden meine Partner angeschrieben, ob nicht eine Kooperation interessant wäre.
Hier zeigt sich dann aber, dass ich durch meine Transparenz und Fairness meinen Partnern gegenüber vieles richtig mache und ich mir zumindest kurzfristig keine großen Sorgen machen muss. Meist landen die Anfragenden dann direkt bei mir und sollen das mit mir verhandeln.

https://www.handwerksmakler.de/versicherung-dresden
Rückblickend war das Jahr 2020 wieder sehr ereignisreich. Ich konnte getrieben durch Corona die Prozesse in der Online-Beratung weiter ausbauen, neue Tools ins MVP integrieren, die Workflows verbessern. Außerdem mussten wir auch effektiver werden, da durch die Werbeanzeigen einfach der Kundenzulauf kontinuierlich erhöht wurde. Wir haben also gelernt, Prozesse zu beschreiben, zu verkürzen und auf den Punkt zu bringen mit der Hilfe von tollen Tools im Arbeitsalltag, wie Caya oder Flixcheck.

https://www.finanzberatung-bierl.de
Nüchtern gesehen hatte die Corona-Thematik auf unser Unternehmen (anders als natürlich im Privatleben) nur eine sehr geringe Bedeutung. Unsere Umsätze sind weit über dem Jahr 2019, es gab so gut wie kein Storno und an den zahlreichen Kundenanfragen hat sich nichts wesentlich geändert. Da unsere Beratung schon davor größtenteils online (beziehungsweise mit Schwerpunkt über Mail und Telefon) stattfand, haben wir hier keinen Unterschied gemerkt. In dieser Hinsicht verweisen wir gerne auf unseren Artikel „Wie geht´s eigentlich der Finanzberatung Bierl während der Corona Krise?“.
Die Einbindung eines neuen Mitarbeiters im Bereich der Biometrischen Absicherung klappte gut, die Darstellung in den sozialen Medien spielt aber weiterhin eine eher geringe Rolle bei uns. Eine vielleicht zu geringe…
Altbewährtes (unsere Homepage) wurde schwerpunktmäßig fortgeführt. Der Austausch von Dokumenten mit unseren Kunden über die App und die Webversion von Simplr klappt weiterhin gut und wird immer mehr geschätzt.

https://www.marlene-drescher.de
Auf 2020 blicke ich sehr positiv zurück. Die Kunden wurden durch die Corona-Maßnahmen auf die Kommunikation via Online-Beratung und Videocalls stark sensibilisiert. Ein Großteil weiß nun, was das ist, wie es funktioniert und steht dem deutlich offener gegenüber als vor 2020. Das hat auch dazu geführt, dass sich bei mir die Online-Termine mehr als verdreifacht haben im Vergleich zu 2019 oder 2018.
Was die Digitalisierung in der Branche angeht, da besteht leider immer noch großer Nachholbedarf bei vielen Gesellschaften. Mir scheint nicht, dass die Versicherungsunternehmen 2020 die Chance genutzt haben, die Defizite aufzuholen oder intensiv daran zu arbeiten. Zum Glück bin ich als Versicherungsmaklerin davon nicht abhängig, sondern kann mein Unternehmen selber so aufstellen, dass diese Prozesse optimal laufen.

Wir beraten bereits seit einigen Jahren per Videocall. Allerdings gibt es hier mittlerweile viele Kollegen und Kolleginnen, die einen viel besseren Job machen als wir. Das war mir so nicht klar und wir haben dann angefangen, das Thema neu aufzurollen.
Insgesamt sind wir bei einigen Bereichen weiter als am Jahresanfang. Vorher war Homeoffice kaum ein Thema, jetzt kommt es öfter vor. Allerdings sind alle Mitarbeiter und auch ich selber froh, ins Büro gehen zu können, um zu arbeiten. Diese Erkenntnis hätte ich vergangenes Jahr so sicher nicht erwartet.
Wir sind für unsere Kunden immer erreichbar gewesen, hatten keine Ausfallzeiten und konnten den gewohnten Service liefern. Aber in der Neukundengewinnung, gerade im gewerblichen Bereich, waren wir viel schlechter als alle Jahre zuvor. Da fehlt uns der persönliche Kontakt, den ich nach diesem Jahr noch höher einschätze als ich das letztes Jahr noch getan hätte.
Die Haupterkenntnis ist für mich, dass eine Beratung gut über einen Videocall funktioniert, aber eine emotionale Bindung darüber wird nur sehr schwer. Hier haben wir noch ein paar Ideen entwickelt, die im nächsten Jahr ausprobiert werde, um die Video-Beratung emotionaler zu gestalten, aber das ist Geschäftsgeheimnis ;-).
Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Branche sich hier sehr schnell neu orientiert hat. Es gingen viele Umsetzungen sehr schnell, die vorher undenkbar waren. Daraus sollte man lernen: Nichts ist unmöglich, wenn der Druck nur groß genug ist.

https://vertretung.allianz.de/volker.buescher
Mein Rückblick auf 2020 lautet: Stärkstes Ergebnis überhaupt. Das Neugeschäft liegt Stand November bei plus 38 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt haben wir ein Wachstum von 13,5 Prozent. 98 Prozent davon über Online-Kanäle – primär WhatsApp und den Facebook Messenger.
Fazit: Corona findet bei uns nicht statt, unser Büro in der Volksgartenstr öffnet nur noch auf Terminanfrage.

2020 habe ich durchgehend die Klaviatur des hochwertigen Social-Media-Marketings bespielt. So habe ich während des Lockdowns im März/April/Mai meine Community „bespaßt“, indem ich vollkommen kontaktlos Tüten an Türklinken mir unbekannter Menschen gehängt habe.
All diese Menschen sind während des Lockdowns über Facebook auf mich zugekommen und haben mal Tüten mit Seifenblasen, Gummibärchen und Luftballons, mal mit Wildblumensamen und dem dazugehörigen Pflanzset bekommen, um deren Kinder eine Freude zu machen und zeitgleich ein wenig die Zeit zu vertreiben.
Für mich ist es ein jedes Mal eine (große) Überraschung, wie einfach und vor allem wie effektiv Social-Media-Marketing sein kann. Aus jeder meiner Aktion resultiert eine nicht unerhebliche Zahl an Neukunden. Zudem werde ich regional sehr stark und vor allem sehr positiv wahrgenommen und habe meine „Neukundenpipeline“ dauerhaft gefüllt.
Eine große Überraschung war auch das Thema Online-Beratung. Wie (fast) alle Vermittler habe ich mich zu Beginn des Lockdowns mit der Online-Beratung beschäftigt und tatsächlich eine (erfolgreich) durchgeführt. Eine einzige, dabei ist es geblieben. Ich empfinde die Online-Beratung als viel zu zeitintensiv und wenig effektiv. Da bin ich, bewaffnet mit dem Telefon, wesentlich effektiver unterwegs. Viel Arbeit, wenig Geld, sozusagen. Wer eine Webcam günstig erwerben möchte, ich hätte eine abzugeben…….

Das Jahr 2020 war, nach meinem ersten Jahr der Selbstständigkeit, für mich persönlich das lehrreichste. Ich als Mensch, der für alles einen Plan hat, war zum ersten Mal mit der Situation konfrontiert, was es bedeutet in Zeiten zu arbeiten, die absolut nicht abschätzbar sind – und dennoch musste ich Verantwortung für Mitarbeiter und Kunden übernehmen.
Ich bin allerdings sehr stolz, dass die Digitalisierung unserer Arbeitsweise, unsere Kundengewinnung in den Sozialen Medien und unserer Strukturen im Unternehmen in den vergangenen Jahren schon so weit vorangeschritten ist, dass wir wirklich gut durch diese Zeiten gekommen sind.
Meine größte Überraschung war, wie menschlich gute Versicherer doch sind, wenn es darauf ankommt. Diese Fürsorge war wirklich toll. Mein größtes Learning war deshalb auch, dass es in schwierigen Zeiten vor allem auf die Menschen um dich herum ankommt. Arbeite mit den Kunden, die deine Arbeit schätzen, mit den Mitarbeitern, die in die gleiche Richtung schauen und mit den Gesellschaften, die deine Werte teilen! Dann ist massiver Fortschritt auch in Zeiten wie diesen machbar.

Natürlich ist 2020 ein verrücktes Jahr gewesen. Tausende von Kolleginnen und Kollegen bekamen die Online-Beratung quasi situationsbedingt aufs Auge gedrückt. Gemeinsam mit der Firma Bridge aus Dresden sowie weiteren Unternehmen stehen wir im ständigen Austausch, was die Anwendungsmöglichkeiten und die Durchdringung der Nutzung angeht. Hier gibt es in den Vermittlerbüros noch einiges an ungeahnten Möglichkeiten, was das Thema Beratung angeht.
Für viele Kolleginnen und Kollegen sind Themen wie Digitalisierung erstmals im ablaufenden Jahr in den Köpfen angekommen, hier fehlt es vielen noch an einem Fahrplan, Orientierung und Umsetzung.
Als lustige Anmerkung sind wir ja mit unseren Leasingangeboten www.rockit-myride.de über die Facebook-Gruppen mit besonderen Konditionen gestartet. Persönlich bin ich von einigen wenigen Fahrzeugen über unseren Partner ausgegangen. Also eigentlich eine Spaßmarke. Das wir mittlerweile viele Kolleginnen und Kollegen damit glücklich machen konnten, hätte ich so nicht erwartet.

https://www.provinzial-online.de/stemmermann
Unser Motto als Provinzial-Agentur lautet: Immer da, immer nah-lokal und digital. Aufgrund der Pandemie stand 2020 jedoch ganz klar „digital“ im Vordergrund. Wir haben uns daher um viel mehr Content gekümmert als noch 2019, und haben schnell gemerkt, dass gerade unsere Zielgruppe, die jungen Erwachsenen und Jugendlichen, darauf positiv reagieren. Das war für uns wichtig und hat uns ermutigt, neue Ideen zu sammeln und diese umzusetzen.
Da wir den Content komplett in Eigenregie erstellen, haben wir uns in der Bearbeitung von Posts deutlich weiterentwickelt. Das gilt sowohl für Bilder, als auch für Videos. Natürlich könnte man auch professionelle Firmen nutzen. Meiner Meinung nach sind aber gerade die selbst erstellten Bilder und Videos authentisch.

Rückblickend war 2020 ein turbulentes Jahr, aber ein Jahr, das für uns persönlich mit der Vers-Kompass sensationell verlaufen ist. Das liegt zum einen daran, dass wir unsere Betriebs- und Vertriebsprozesse digitalisiert und unser Expertennetzwerk stark ausgebaut haben. Wir haben ein eigenes IT-Konzept entwickelt, eine Academy aufgebaut und sind demnach von 0 auf mittlerweile 30 Vertriebspartner deutschlandweit organisch gewachsen.
Vor 2020 hat man endlos lang über die Digitalisierung gesprochen. Dieses Jahr musste man die Digitalisierung anwenden, um weiter seinen Geschäftsbetrieb am Laufen zu halten. Ich meine, die Unternehmen, die vor 2020 schon gut digitalisiert aufgestellt waren, hatten dieses Jahr ein gutes Jahr. Das ist zumindest das Feedback, das ich von Branchenkollegen bekommen habe. Andersrum ist es allerdings leider genauso: Die Makler, Vermittler, Finanzberater etc., die weniger gut aufgestellt waren in Sachen Digitalisierung, hatten dieses Jahr leider ein eher schlechtes Jahr.
Wenn ich frech sein darf: 2021 wird das mit der Digitalisierung weiter zu nehmen, gerade auch jetzt haben Versicherer, Unternehmer, Selbstständige viel mitnehmen können, was sie für das Jahr 2021 adaptieren können. Mein größtes Learning dieses Jahr war ganz klar: Das man manchmal „neue“ Wege gehen muss, um herauszufinden, ob sie funktionieren.

https://agentur.barmenia.de/rokitta-ohg
2020 war natürlich auch für uns eine Herausforderung, wobei wir auch genau wissen, dass andere Branchen hier vor ganz andere Probleme gestellt wurden. Unsere Arbeitsweise haben wir schon vor Corona sehr digital ausgerichtet. Ob durch die Telefonanlage aus der Cloud, personalisierte Videonachrichten oder die Beratung im Videocall. So mussten wir keine allzu großen Anpassungen im Alltag vornehmen.
Im Homeoffice hat es ebenso funktioniert wie in der Agentur. Gelernt haben wir dabei vor allem, welche Aufgaben wirklich wichtig für uns sind und dass Kundeninnen und Kunden auch sehr gewillt sind, diese Veränderungen mitzugehen. Dafür sind wir sehr dankbar.

https://einfach-versicherung.de
Mein größtes Learning: Es gibt mittlerweile 1.000 Wege, die einem online zur Verfügung stehen, um Kunden zu gewinnen – aber kaum einer nimmt dich an die Hand und führt dich durch den Dschungel. Dass größte Problem beim Verkauf haben Finanzdienstleister vom Sprung offline zu online. Hier gelten andere Regeln und Gesetze.
Und das führt zu Folgendem: Der Lead ist schlecht. Diese Aussage ist ein Zeichen von mangelndem Können im Online-Verkauf. Ein Lead ist nur schlecht, wenn man ihn auf keinem Kanal dazu bekommt, mit einem zu interagieren. Ansonsten ist es ein Fehler im Verkaufsprozess und fehlendes Vertrauen.

Unsere wichtigste Erkenntnis in diesem chaotischen Jahr war, dass wir zum Glück in der Vergangenheit eine Menge richtig gemacht haben. Wir sind durch die Online-Präsenz pferd-versichert.de seit vielen Jahren darauf spezialisiert, Kunden in ganz Deutschland digital zu beraten. Wir haben somit alle gängigen Kontaktmöglichkeiten für unsere Kunden langfristig etabliert und in der Zeit der Kontaktbeschränkungen mussten wir unsere Prozesse nicht großartig abändern. Der Betrieb lief weiter.
Da viele Reitanlagen in der Zeit des Lockdowns geschlossen waren, konnten wir uns bei den Kunden auch als Kümmerer positionieren, was eine sehr wertvolle Erfahrung war. Wir konnten helfen und für die Menschen da sein, das hat sich unglaublich gut angefühlt.

Rückblickend hat das Jahr 2020 gezeigt, wie anpassungsfähig ganze Branchen in einer enorm kurzen Zeit sind. Bis 2020 war etwa die Online-Beratung für viele Gesellschaften ein Thema, das man zwar betrachtet, aber nicht konsequent umgesetzt hat. Wie oft habe ich in den vergangenen Jahren gehört „Online-Beratung wollen unsere Kunden nicht“. Jetzt, am Ende von 2020, gibt es nahezu keine Gesellschaft, die eine Online-Beratung nicht anbietet.
Auch wir haben gelernt, dass unser Agentur-Alltag mit unseren drei Standorten nahezu genauso gut funktioniert, wenn die Mitarbeiter im Homeoffice sind. Das ist wahrscheinlich auch mein größtes „Learning“ in diesem Jahr. Außerdem ist die Akzeptanz bei Kunden für digitale Tools stark gestiegen. Viele Kunden nutzen Onlinemeetings ja jetzt auch verstärkt im eigenen Berufsleben und haben deshalb auch keine Berührungsängste mit dem Thema.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Veränderungen, die stattgefunden haben, in Zukunft auch nicht mehr wegzudenken sind. Und das ist auch gut so.
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