Das seit Anfang des Jahres aktive Betriebsrenten-Freibetragsgesetz soll Betriebsrentner finanziell unter die Arme greifen. Noch merkt davon aber niemand etwas. Grund für die Verzögerung seien Schwierigkeiten bei der technischen Umsetzung, wie der GKV-Spitzenverband berichtet.
Die Regierung meinte es gut mit dem Gesetz, ließ es jedoch erst Mitte Dezember 2019 seinen endgültigen Termin beim Bundesrat durchlaufen – obwohl der 1. Januar als Stichtag angesetzt war. Seit diesem Datum gilt für alle Betriebsrentner zwar eigentlich eine dynamische Freigrenze von monatlich 159,25 Euro. Laut dem GKV-Verband sei es jedoch die kurze Vorlaufzeit gewesen, die es den rund 46.000 beteiligten Zahlstellen bisher unmöglich mache, die neue Regelung auch umzusetzen.
Bis das geschehe, müssten alle Betriebsrentner hierzulande weiterhin die vollen GKV-Beiträge zahlen – diese würden ihnen dann später erstattet oder mit zukünftigen Zahlungen verrechnet, schreibt der Verband. Für alle Senioren mit mehreren Betriebsrenten solle es bis zum 1. Oktober eine Lösung geben, für alle anderen bereits früher, heißt es.
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