Umfrage

Wie Smartphones zu Burnout führen können

Dank Smatphone, Tablet und Laptop immer erreichbar und im Netz sein, das ist in der modernen Arbeitswelt längst Realität. Und trotz der vielen Vorteile, wächst die Zahl der Menschen, die sich gegen ein solches Leben aussprechen. Eine Ergo-Direkt-Umfrage zum Thema „Ständige Erreichbarkeit“ zeigt die Veränderung seit 2012, in der sich Menschen von der Stressfalle des Dauer-Online-Seins wieder entfernen.
© dpa/picture alliance
Status: online rund um die Uhr. Wenn Job und Smartphone bis in den Feierabend stressen, kann Burnout die Folge sein.

Nur kurz anrufen, wenn man sich verspätet, den Weg zum nächsten Restaurant suchen oder eine wichtige E-Mail im Zug beantworten – klar, die Vorteile der modernen Technik sind täglich spürbar. Auch, wenn sie vielen gar nicht mehr so auffallen. Dass der Dauer-Online-Status auch Dauerstress ist, wird vielen Menschen erst langsam wieder bewusst. Eine Studie der Ergo Direkt zeigt, dass sich mehr und mehr Menschen wieder ein ungestörtes Privatleben wünschen.

Waren 2012 noch 36 Prozent immer erreichbar, so sind es heute nur noch 19 Prozent. Man erhält die Informationen, die im Alltag oft als praktisch und hilfreich erscheinen, nämlich nicht nur dann, wenn man sie bekommen möchte. Oftmals trudeln auch nach Feierabend noch Meldungen ein, die dann für unnötigen Stress sorgen. Für wirkliche Ruhe bleibt da selten Zeit.

2012 sahen noch nur 11 Prozent die stetige Erreichbarkeit als Belastung für Partnerschaft oder Familienleben an. Heute sind es mehr als doppelt so viele. 60 Prozent der Befragten wollen dementsprechend heutzutage nicht mehr ohne Pause erreichbar sein. 2012 waren noch 42 Prozent dafür und 39 Prozent dagegen.

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Trotzdem schauen bis dato 57 Prozent ein bis fünf Mal pro Stunde auf ihr Handy. Das ist eine ständige Stressbelastung und kann zu Krankheiten führen – der Burnout lässt grüßen.

Es gilt allgemein, sich täglich ausreichend Zeit für sich zu nehmen, um so eine Situation von vorne herein zu verhindern. Viele der Befragten sind schon ganz gut dabei. 87 Prozent waren 2012 rund um die Uhr erreichbar, heute sind es nur noch 79 Prozent.

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