Von den rund 161.500 neuen Erwerbsminderungsrentnern des vergangenen Jahres hatten 67.321 eine psychische Erkrankung. Das macht einen Anteil von 41,7 Prozent, wie die gesetzliche Rentenversicherung bekannt gab. Frauen (47,8 Prozent) sind laut der Statistik etwas häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer (35,3 Prozent).
Deutlich hinter den psychischen Erkrankungen auf Platz 2 und 3 lagen Krebserkrankungen mit rund 22.800 (14,1 Prozent) und orthopädische Erkrankungen mit rund 20.200 (12,5 Prozent). Krankheiten des Nervensystems (7,3 Prozent), zerebrovaskuläre Erkrankungen (4,5 Prozent) sowie Krankheiten des Verdauungs- und des Atmungssystems (jeweils knapp 3,5 Prozent) waren vergleichsweise selten Grund für eine Erwerbsunfähigkeit.
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