Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Mailo startet eine Versicherung für Einzelhändler, der Münchener Verein bringt eine arbeitgeberfinanzierte Förderrente auf den Markt, die Axa bietet neue Services in der bKV, HDI vereinfacht den Versicherungsschutz für Firmen und die Provinzial Nordwest lanciert einen digitalen BU-Schutz.
© Pixabay
Mailo startet eine Versicherung für Einzelhändler.

Mailo startet Versicherung für Einzelhändler

Der digitale Gewerbeversicherer Mailo bietet ab sofort eine Versicherung für Einzelhändler an. „Mit der Produkt- und Betriebshaftpflicht werden neben den klassischen Mietsachrisiken vor allem Schäden an beweglichen Sachen bis zu einer Deckungssumme von 100.000 Euro mitversichert“, so Mailo-Vorstand Armin Molla. Ergänzt wird das um folgende Deckungen: Abhandenkommen von fremden Schlüsseln, Codekarten oder Transpondern, Teilnahme an Ausstellungen, Messen und Märkten, Arbeiten auf fremden Grundstücken und Schäden am Ladegut.

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Kunden können zwischen zwei verschiedenen Arten des Versicherungsschutzes wählen: Die Produkt- und Betriebshaftpflicht und der Sachinhaltsversicherung. Letztere bietet Schutz bei Zerstörung, Beschädigung und Abhandenkommen versicherter Sachen. Zu diesen versicherten Sachen gehören bewegliche Sachen (die kaufmännische und technische Betriebseinrichtung) und Waren und Vorräte. Geschützt sind diese gegen die Gefahren Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Zusätzlich mitversichert ist Kühlgut.

Münchener Verein bringt arbeitgeberfinanzierte Förderrente auf den Markt

Der Münchener Verein bietet im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit der neuen Deutschen FörderRente eine Alternative zur Gehaltserhöhung an. Arbeitgeber können mithilfe des neuen Tarifs Mitarbeiter mit geringem Einkommen unterstützen und erhalten dafür nach den Regelungen des Paragrafen 100 EStG eine Förderung von 30 Prozent über das Lohnsteuerabzugsverfahren. Die Grenze für das monatliche Bruttoeinkommen liegt dabei bei maximal 2.200 Euro.

„Die Deutsche FörderRente ist eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistung auf Basis einer arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung“, erklärt Rainer Reitzler, Geschäftsführer der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Arbeitgeber sichern ihren Mitarbeitern damit eine lebenslange Rentenzahlung oder eine vollständige Kapitalauszahlung. Eine Kombination aus beidem ist auch möglich.“

Pro Jahr müssen Arbeitgeber dabei Beiträge zwischen 240 und 480 Euro leisten und zwar zusätzlich zum bisherigen Einkommen. Lassen Chefs ihrem Mitarbeiter zum Beispiel im Jahr 480 Euro über die neue Deutsche FörderRente zukommen, würden sie im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung mit gleicher Summe 168 Euro sparen, so der Versicherer.

Bei der Vertragsgestaltung haben Kunden einigen Freiraum. Das bezieht sich beispielsweise auf die Beitragsfreistellung für maximal drei Jahre, eine Vorverlegung des Rentenbeginns um maximal fünf Jahre oder eine beitragsfreie Verlängerung bis zu einem Alter von maximal 85 Jahren. Darüber hinaus können Kunden bis zu zwölf Fondswechsel im Versicherungsjahr durchführen. Mit der Pflege-Option reduziert sich die zugesagte Rente um einen geringen Betrag. Tritt der Pflegefall ein, erhält der versicherte Mitarbeiter die doppelte Rentenleistung. Die Option wird zum Rentenbeginn frühestens mit Alter 62 ohne Gesundheitsprüfung wirksam.

Axa bietet neue Services in der bKV

Die Axa hat ihr bestehendes Produktangebot in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) um weitere Services ergänzt. Der Prävention kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit der Axa mit Wellabe. Darüber können zum Beispiel mobile Labore Gesundheits-Checks direkt bei den Unternehmen vor Ort durchführen. Die Ergebnisse erhalten dabei nur die Mitarbeiter. Nach den Untersuchungen bespricht ein Arzt per Video-Chat die Ergebnisse, über eine App erhalten die Mitarbeiter ein digitales Präventionsprogramm.

Brauchen Mitarbeiter doch einen Arzt, hilft der Anbieter BetterDoc bei der Suche nach spezialisierten Fachärzten und Kliniken. BetterDoc greift auf ein bundesweites Netzwerk von über 2.500 Experten zurück und ist somit in der Lage, auch bei komplexen und seltenen Erkrankungen die dafür besten Ärzte und Kliniken auszumachen und auf Wunsch bei diesen einen Termin zu vermitteln.

HDI vereinfacht Versicherungsschutz für Firmen

Speziell für Kleinunternehmen und Gewerbetreibende hat die HDI Versicherung die digitale Abschlusstrecke „Firmen Digital“ erweitert und vereinfacht. Bis zu einem Jahresumsatz von einer Million Euro und einer Sachversicherungssumme in gleicher Höhe können Versicherungen online tarifiert und direkt dunkel policiert werden. Auf rund 1.000 Betriebsarten lässt sich die Abschlussstrecke anwenden.

Neben den Grundbausteinen Sachwerte/Erträge und Betriebshaftplicht lässt sich der Schutz optional um die Komponenten Rechtschutz, Unfall, Autoinhalt und Privathaftpflicht erweitern. Nach Eingabe der Daten wirft das System drei Lösungsvorschläge aus: eine Small-, eine Medium- und eine Large-Version. Vermittler und Kunde haben dann die Möglichkeit, die Leistungen der Pakete zu vergleichen; der Kunde kann sich dann für eine der Varianten entscheiden.

Provinzial Nordwest startet digitalen BU-Schutz

Die Provinzial Nordwest hat eine digitale Berufsunfähigkeitsversicherung lanciert. „Mit neuen Online-Abschlussmöglichkeiten stellen wir uns auf die Kundenbedürfnisse der besonders onlineaffinen jungen Leute ein und bringen zugleich ein Produkt zur Neukundengewinnung in der Zielgruppe von 18 bis 30 Jahren auf den Markt“, erklärt Vorstand Frank Neuroth.

Grundlage für die digitale Berufsunfähigkeitsversicherung ist das BU Starter Plus Produkt für junge Menschen. „Mit fünf Klicks zur Existenzabsicherung lautet bei unserem neuen volldigitalen Abschluss unsere Devise“, so Neuroth. Richtschnur bei der Gestaltung des Produkts war die Frage, was junge Leute brauchen und welche Auswirkungen das für die möglichst einfach und kundenfreundlich zu haltende Antragsstrecke haben sollte. Ergebnis: Die Gesundheitsfragen hat der Versicherer verständlicher formuliert, er hat eine unterstützende virtuelle Begleitung hinzugefügt und ein Video-Ident-Verfahren eingebaut.

Eine digitale Berufsunfähigkeitsversicherung kann ein junger Mensch im Alter von 18 Jahren bei der Provinzial, abhängig von Beruf und Rentenhöhe, ab 7 Euro Monatsbeitrag nach Überschussverrechnung abschließen. 20-jährige Studierende zahlen für 1.000 Euro Rente monatlich 15 Euro nach Überschussverrechnung.

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