Continentale setzt auf fondsgebundene Rententarife
Die Continentale Lebensversicherung bietet ihr Modell GarantiePlus, das bisher in der BasisRente Invest eine flexible Fondswahl und einen bis zu 100 Prozent garantierten Rentenfaktor versprochen hat, nun für alle fondsgebundenen Rententarife an.
Normalerweise ist ein Rentenfaktor von 85 Prozent drin, wer aber 3 Prozent Aufschlag zahlt, kann auch 100 Prozent versichern. Und das von Anfang an – auch bei Sonderzahlungen, Nachversicherungen oder Beitragserhöhungen. Eine Treuhänderklausel gibt es nicht. Das bedeutet, dass der Rentenfaktor in der Ansparphase nicht gesenkt werden kann.
Außerdem bietet die Continentale eine Günstiger-Prüfung. Wenn der Kunde in Rente geht, prüft der Versicherer, ob der ursprünglich vereinbarte oder der dann aktuelle Rentenfaktor höher ist. Die Rente wird dann auf Basis des besten Faktors berechnet.
Der Kunde kann aus allen Fonds frei wählen und zehn davon kombinieren. Mehrfach jährlich darf er kostenlos wechseln. Wem das zu viel Arbeit ist, der kann sich auch für ein Depot entscheiden. Je nach Anleger-Typ gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Einstieg ist ab 25 Euro im Monat möglich, bei dem Tarif EasyRente sogar schon ab 10 Euro. Flexible Sonderzahlungen, mit denen die Rente zusätzlich aufgestockt wird, sind außerdem ab 250 Euro möglich.
Etwa fünf Jahre vor Rentenbeginn informiert der Versicherer den Kunden darüber, dass er ein Ablaufmanagement starten kann. Er kann das Fondsguthaben dann in sicherere Anlageklassen umschichten und Risiken vor Rentenbeginn verringern.
Domcura startet Spezialpolice für Ärzte
Der Kieler Assekuradeur Domcura hat ein neues Gewerbeprodukt aus seiner Produktwerkstatt geliefert: Es handelt sich dabei um eine Inventar-Spezialpolice, die als Rundumschutzpaket für Ärzte fungieren soll. Sie schützt laut Domcura sowohl Sachwerte als auch Erträge von Medizinern und deren Praxen. Heißt: Inhalts-, Glas-, Ertragsausfall sowie Technische Versicherungen sind enthalten.
Auch grobe Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme sowie Waren und Vorräte sind demnach mitversichert. Bestandskunden profitieren in Zukunft automatisch von Tarifverbesserungen.
Gothaer bringt neue Krankenzusatzversicherung auf den Markt
MediClinic – das ist die neue Krankenzusatzversicherung der Gothaer. Der Tarif ermöglicht auch gesetzlich Krankenversicherten eine privatärztliche Behandlung im Krankenhaus. Außerdem müssen Versicherte nicht mehr in Großraumzimmern Bettruhe halten, sondern haben Anspruch auf ein Ein- oder Zweibettzimmer.
Die Police ist folgendermaßen aufgebaut: Im Basistarif werden die privatärztlichen Leistungen nur nach einem Unfall gezahlt, im Plus- und Premium-Tarif bei jedem medizinisch notwendigen Krankenhausaufenthalt. Außerdem kann hier ein Elternteil eines versicherten Kindes im Alter von bis zu zehn Jahren im Krankenhaus übernachten.
Der Basistarif ist zudem ohne Gesundheitsprüfung zu haben. Rechnungen, die anfallen, können mithilfe der Gothaer Rechnungs-App (im App-Store oder Google Playstore erhältlich) schnell eingereicht werden.
Swiss Life erweitert bAV-Angebot
Seit dem 1. April gibt es für die Produktlinien der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) „Swiss Life Maximo“ und „Swiss Life Maximo Kompakt“ unter anderem die Option einer zusätzlichen Todesfallleistung. Heißt im Klartext: Versicherte können auch während der Vertragslaufzeit eine zusätzliche Todesfallleistung in Form einer Kapital- oder Rentenzahlung einschließen.
Außerdem ist es Kunden mit der „Beitragsbefreiung Plus“ in der Direktversicherung möglich, den Beitrag für die betriebliche Altersvorsorge im BU-Fall in dynamisierter Form fortzuführen, um den inflationsbedingten Werteverlust entgegenzuwirken. Auch können sie aus mehreren Abschlusskostenvariationen wählen. Dazu zählen auch ungezillmerte Tarife, wobei die Abschlusskosten als laufende Provision auf die gesamte Beitragszahlungsdauer verteilt werden. Zusätzlich ist nun auch ein echter Honorartarif mit dabei.
Eine weitere Verbesserung: Kunden können ihr Garantieniveau in der bAV auf 80 Prozent senken. So können sie im Gegenzug mehr Renditechancen nutzen.
Universa verbessert Kfz-Versicherung
Die Universa hat seit dem 1. April einen neuen Kfz-Tarif in ihrer Produktpalette, bei dem die Deckungssumme in der Haftpflichtversicherung pro geschädigter Person von 12 auf 15 Millionen Euro erhöht wurde.
In der Teilkaskoversicherung leistet der neue Tarif bei Zusammenstößen mit Tieren jeglicher Art. Das heißt: Es gibt keine Begrenzung auf Haarwild. Auch alle Tierbissschäden sind abgesichert – neuerdings auch an Dämmmatten und Achsmanschetten. Die Entschädigungsgrenze für Folgeschäden wurde von 1.000 auf 3.000 Euro erhöht.
Und auch in bei der Neupreisentschädigung in der Kaskoversicherung hat die Universa etwas verändert: Jetzt erhalten Versicherte bei Diebstahl, Totalschaden und Zerstörung bis zu 18 Monate nach Erstzulassung den volle Neupreis.
Im Fall von Unterbrechungen bleibt zudem der Schadensfreiheitsrabatt bis zu zehn Jahre erhalten. Und: Nach einem Totalschaden übernimmt der Versicherer auch die Zulassungskosten bis zu 250 Euro.
Weiterhin mitversichert sind außerdem Extras wie grobe Fahrlässigkeit sowie ein kostenfreier Rabattretter im Schadensfall. Begleitendes Fahren unter 18 Jahre ist beitragsfrei mitversichert, ebenso zuschlagspflichtige Fahrzeug- und Zubehörteile bis 10.000 Euro.
Zurich macht sich stark gegen schwere Krankheiten
Die Zurich Versicherung hat zum 1. April die Absicherungsmodelle gegen die finanziellen Folgen von schweren Erkrankungen „Eagle Star Krankheits-Schutzbrief“ und „Eagle Star Erweiterter Krankheits-Schutzbrief“ erweitert.
Erkrankungen des motorischen Nervensystems und Muskelschwund sind nun beispielsweise mitversichert. Außerdem hat der Versicherer die Höhe der Teilleistungen für Erkrankungen mit geringerem Schweregrad von bisher 15.000 Euro auf 25.000 Euro erhöht.
Und auch für Kinder gibt es eine Neuerung. Bei Ablauf der Kindermitversicherung im Alter von 18 Jahren (oder maximal 21 Jahren) können sie nach Beendigung ihrer Ausbildung oder eines Studiums innerhalb von sechs Monaten ohne erneute Gesundheitsprüfung einen eigenen Dread-Disease-Schutz in Höhe von bis zu 35.000 Euro abschließen. Außerdem erhöht sich dann auch die Summe der vorherigen Mitversicherung von maximal 25.000 Euro auf nun 35.000 Euro.
Die Zurich will sich mit dem neuen Tarif insbesondere an Sportler wenden. Denn Versicherte können nun ihre Risikoannahmerichtlinie individuell anpassen. Auch wurde der pauschale Ausschluss gefährlicher Hobbies und Freizeitbeschäftigungen in den allgemeinen Versicherungsbedingungen entfernt und das Produkt im Todesfall um einen vorläufigen Versicherungsschutz erweitert.
Und es gilt weiterhin: Beide Produktvarianten bieten weiterhin garantierte Beiträge bei garantierten Versicherungssummen für die gesamte Laufzeit des Vertrages.
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