Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Württembergische und Signal Iduna bieten Lösungen für Niedrigverdiener in der bAV an, die Stuttgarter setzt ab sofort auf einen garantierten Rentenfaktor in ihrer Indexpolice, HDI hat sich einen Cyberexperten ins Boot geholt, die Universa hat ihre Unfallpolice verbessert, K&M hat einen modularen Hausrattarif gestartet und die Zurich will mit einem neuen Produkt dem klassischen Sparbuch Konkurrenz machen.
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Die Stuttgarter setzt ab sofort auf einen garantierten Rentenfaktor in ihrer Indexpolice.

Eine bAV für Niedrigverdiener bei der Württembergischen

Pünktlich zur Einführung der Zuschusspflicht für Arbeitgeber in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) bietet die Württembergische ein entsprechende Modell an, das auch für Niedrigverdiener geeignet ist. Die „Kombirente“ soll die alte und auch die neue steuerliche Förderung in einer klassischen Direktversicherung vereinen und die gleichzeitige Nutzung wie auch den Wechsel zwischen beiden Förderformen ermöglichen.

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Signal Iduna bietet Betriebsrente auch in Pensionskasse an

Die Signal Iduna erweitert ihr Produktportfolio in der bAV und will sich ebenfalls vermehrt an Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen richten. Ab sofort gibt es die sogenannte SI Betriebsrente+, eine Förderrente für Geringverdiener, nicht nur als Direktversicherung, sondern auch als Pensionskassenlösung. Betriebe, in deren Tarifverträgen die Geringverdienerförderung ausdrücklich über eine Pensionskasse geregelt ist, können nun auch dieses Vorsorgemodell über die Signal Iduna anbieten. Die Police kann komplett digital beantragt und administriert werden. Auch können Arbeitgeber die häufigsten Verwaltungsvorgänge – wie Namens-, Adress- und Beitragsänderungen – für alle bAV-Verträge über das Verwaltungsportal Signal Iduna „bAVnet“ abwickeln.

Stuttgarter ergänzt Indexpolice um garantierten Rentenfaktor 

Die Stuttgarter Lebensversicherung bietet seit 2016 ihre Vorsorgelösung Index-Safe an – eine Rentenpolice mit Indexbeteiligung. Seit Anfang des Jahres gibt es nun zwei Neuerungen bei dem Produkt: einen Renditezusatzantrieb namens Index-Turbo Plus und einen garantierten Rentenfaktor. Zuvor gab es diesen nur bei den fondsgebundenen Produkten.

Die Kunden von Index-Safe werden dafür an der positiven Entwicklung des M-A-X Multi-Asset Index beteiligt, der breit gestreut in verschiedene Anlageklassen investiert. Die Stuttgarter beteiligt Kunden mit einer prozentualen Quote, der Partizipationsquote, an der Jahresrendite des M-A-X Multi-Asset Index. Dieses Beteiligungsprinzip sei für Kunden einfacher und leichter nachvollziehbar als das sogenannte Cap-Modell, bei dem die Gewinne des Kunden gedeckelt werden. Außerdem biete die Partizipationsquote in stark schwankenden Kapitalmärkten bessere Chancen auf höhere Durchschnittsrenditen, so der Versicherer.

Für die Neuerung Index-Turbo Plus können Kunden laut Unternehmen die Partizipationsquote bei Index-Safe erhöhen, indem sie einen Teil ihres Vertragsguthabens für eine höhere Beteiligung am Index einsetzen. Statt den bisherigen 1,5 Prozent können die Versicherten nun 3,0 Prozent setzen und ihre Quote um 100 Prozent erhöhen. Der Kunde soll einfach die Variante wählen, die seinen Vorsorgezielen und seiner Risikoneigung am besten entspricht. Beide lassen sich während der Laufzeit sowohl an- und wieder abschalten.

HDI setzt auf Expertise von Cyber-Experte Perseus 

Schäden durch Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen in Unternehmen können vor allem durch präventive Maßnahmen dauerhaft verhindert werden. Unter anderem gehört dazu die Schulung und regelmäßige Sensibilisierung von Mitarbeitern. Deshalb kooperiert der Versicherer HDI nun mit dem Cyber-Sicherheitsanbieter Perseus.

Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen, die eine HDI Cyberversicherung abgeschlossen haben, erhalten jetzt ein Sicherheitspaket von Perseus als Zusatzleistung in ihrem Vertrag. Die Grundlage bildet ein Online-Videotraining für Mitarbeiter, mit Kurseinheiten zu den Themen Cybersicherheit, Datenschutz sowie DSGVO.

Sobald alle Lektionen erfolgreich absolviert sind, wird das erlernte Wissen mit einem Test überprüft. Nach bestandener Prüfung erhalten die Mitarbeiter ihren Führerschein für Cybersicherheit. Dieses Zertifikat gilt für das Unternehmen auch als Nachweis für durchgeführte Vorsorgemaßnahmen und kann für etwaige Audits genutzt werden. Über eine stets aktuelle Übersicht erhält der Kunde Informationen zum entsprechenden Status Quo des Trainingsverlaufs der Mitarbeiter und bleibt so ebenfalls stets auf dem Laufenden.

Universa mit neuem Optionsrecht in der Unfallversicherung

Die Universa hat ihre Unfalltarife um ein neues Optionsrecht für Neugeborene erweitert. Eltern, die bereits seit mindestens einem Jahr bei der Universa unfallversichert sind, können ihr Kind innerhalb von zwei Monaten ab der Geburt ohne Gesundheitsprüfung versichern.

Das Recht gilt bis zu einer Höchstinvaliditätssumme von 300.000 Euro sowie für eine lebenslange Unfallrente von bis zu 500 Euro monatlich. Zusätzlich kann ein professionelles Reha-Management sowie ein Krankenhaustagegeld und verbessertes Genesungsgeld ohne Gesundheitsprüfung mitversichert werden. Das Optionsrecht für Neugeborene gilt sowohl für das Neugeschäft als auch für Bestandskunden.

K&M bringt neuen modularen Hausrattarif auf den Markt 

Der Versicherer Konzept & Marketing (K&M) bietet seinen Kunden in seinem neuen Hausrattarif „Allsafe Home“ die Möglichkeit, den Versicherungsschutz stets an ihr Bedürfnis anzupassen. Dazu dienen vier Tariflinien: Pure, Fine, Prime und Perfect sowie neun optionale Tarifbausteine.

Die Tariflinie Pure soll auf preisbewusste Kunden zielen und bietet dabei eine Fahrraddiebstahlvorsorgedeckung bis 500 Euro, eine Leistungsgarantie nach GDV-Standard sowie Unterversicherungsverzicht ab 650 Euro pro Quadratmeter. Außerdem ist das beruflich genutzte Arbeitszimmer bis zur Versicherungssumme mitversichert.

In der Tariflinie Fine wird zusätzlich beim Diebstahl von Gartenmöbeln und Gartengeräten bis 3.000 Euro geleistet. Außerdem zählt das Grundstück zum Versicherungsort. Mitversichert sind die Garage und darin gelagerte Kraftfahrzeug-, Anhängerteile und Kfz-Zubehör.

In der Tariflinie Prime bietet K&M eine Besitzstandsgarantie, eine Bestleistungsgarantie, eine beitragsfreie Konditions- und Summendifferenzdeckung bis zu zwölf Monaten sowie einen Verzicht auf Mindestwindstärke. Auch zählen Kinderbetreuungskosten bis zu 1.500 Euro, Hotelkosten bis für bis zu zwei Jahre, Diebstahl von Kinderwagen, Gartengeräten und Garteninventar, Leistungen bei Online-Betrug durch Phishing (bis 3.000 Euro) und Betrug im Onlinehandel (bis 1.000 Euro) dazu. Außerdem ist Sportausrüstung dauerhaft außerhalb des Versicherungsortes bis 10.000 Euro und einfacher Diebstahl von Bekleidung bei Schulveranstaltungen bis 500 Euro versichert. Optional kann eine Allgefahrendeckung vereinbart werden.

Für alle Kunden, denen das nicht reicht, hat K&M die Tariflinie Perfect entwickelt. Diese bietet eine Allkostenversicherung, die eine Übernahme aller nachgewiesenen und mit dem Schadenfall in Verbindung stehenden Kosten bis insgesamt 10.000 Euro beinhaltet. Das können Kosten für einen Fehlalarm von Sicherungsanlagen, Datenrettungskosten oder Energiemehrverbrauchskosten aller Art im Schadenfall sein. Zusätzlich sind eine Allgefahrendeckung, eine Außenversicherung sowie Versicherungsschutz für Handelswaren und Musterkollektionen bis 20.000 Euro enthalten.

Mit den Tarifbausteinen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, sich noch passgenauer abzusichern. Beispielsweise für Smartphone und Smarthome-Geräte, Reisegepäck, Internet und Cyberrisiken, Fahrraddiebstahl, Glasbruch, Wertsachenerhöhung und Naturgefahren. Außerdem lässt sich optional der Baustein Fahrrad-Kasko und E-Bike-Kasko vereinbaren, der gegen Schäden durch Stürze oder technischen Defekt absichert und auch Rückfahrtkosten mit Bus, Bahn oder Taxi erstattet, wenn die Fahrt nicht fortgesetzt werden kann.

Zurich startet Alternative zu Sparbuch und Festgeldanlage

Die Zurich Versicherung will mit dem Produkt „Depot Renteclassic“ Vorsorgeklassikern wie Sparbuch und Festgeldanlage Konkurrenz machen. Kunden sollen hier trotz niedriger Zinsen und kurzer Laufzeiten ab fünf Jahren überdurchschnittliche Renditen erzielen.

Die Depot Renteclassic ist eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag mit einer Ablaufleistung und einer Überschussbeteiligung über Marktniveau. Für den Abschluss ist ein Mindestanlagebetrag von 7.500 Euro nötig. Mit Blick auf die Auszahlungsphase erhält der Kunde ein Kapitalwahlrecht: Entweder er bezieht eine lebenslange Rente, lässt sich eine einmalige Kapitalabfindung auszahlen oder kombiniert beide Optionen. Zudem ist eine Kapitalentnahme möglich – in der Aufschubzeit und einmalig in der Rentenzahlungszeit. Das Höchsteintrittsalter ist auf 80 Jahre festgesetzt.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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