Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Stuttgarter hat eine neue bAV gestartet, Mailo hat seine Gewerbetarife überarbeitet, die Hanse-Merkur bietet eine erweiterte digitale Sprechstunde an, Prokundo hat eine neue Hausratversicherung im Portfolio und bei der Basler gibt es Updates in der Fondssparte.
Unternehmenssitz der Stuttgarter Versicherung
© Stuttgarter Versicherungsgruppe
Der Unternehmenssitz der Stuttgarter: Der Versicherer hat ein neues bAV-Produkt in seine Palette aufgenommen.
Stuttgarter mit neuer bAV

Die Stuttgarter setzt bei der betrieblichen Altersversorgung (bAV) auf ein neues Produkt: die „Direktrente Comfort+“. Ein Teil der Sparbeträge fließt dabei in ein von der Stuttgarter gemanagtes Portfolio. Kunden und Vermittler müssen somit keine Fondsauswahl treffen. Zudem gibt es eine Beitragsgarantie von 80 Prozent.

Beitragsanpassungen sind jederzeit möglich. Darüber hinaus kann der Kunde die Zahlung unterbrechen und das Vertragsguthaben durch Zuzahlungen aufstocken. Zu Rentenbeginn können Kunden sich für die Auszahlung einer lebenslangen Rente, eine Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus beiden Optionen entscheiden. Außerdem lässt sich das Produkt mit dem sogenannten „Betriebsrenten-Manager“ einfach digital verwalten.

Gut zu wissen: Die „Direktrente Comfort+“ gibt es auch als nachhaltige Police. Dabei besteht das ESG-Portfolio überwiegend aus kostengünstigen und nachhaltigen Indexfonds.

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Mailo überarbeitet Gewerbetarife

Der digitale Gewerbeversicherer Mailo hat einige seiner Produkte überarbeitet – sowohl bei den Bedingungen als auch bei den Preisen gibt es Veränderungen.

So sind bei Bürobetrieben nun Obhutsschäden mitversichert – ebenso wie bei Journalisten, Bäckereien und Händlern. Bei seinem Gastronomie-Tarif hat Mailo die Bedingungen – darunter den Einschluss der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht und das Preis-Leistungs-Verhältnis – angepasst. Sowohl die Absicherung für Einzel- als auch Onlinehändler hat nun zudem eine erweiterte Garagenklausel und bietet den Zusatz, auch ausgestellte Kunstgegenstände abgesichert zu wissen.

Darüber hinaus sind hier nun auch Schäden durch Terrorakte automatisch mitversichert. Alle neuen Bedingungen sind bereits Bestandteil der neuen Tarifgeneration und können ab sofort abgeschlossen werden

Ebenfalls neu: die Marktbesserstellungs- und Besitzstandsklauseln in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für alle Tarife im Bereich der Sach- und Betriebshaftpflichtversicherung.

Hanse-Merkur mit erweiterter digitaler Sprechstunde für Kunden

Die Hanse-Merkur bietet ihren Kunden ab sofort eine erweiterte ärztliche Videosprechstunde an. Die Leistung stellt MD Medicus bereit, ein Anbieter telemedizinischer Serviceleistungen und langjähriger Partner des Versicherers. So können zum Beispiel Medikamente, physiotherapeutische Anwendungen oder kleinere Hilfsmittel verordnet werden.

Auch die Ausstellung einer privatärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist möglich. Das Online-Angebot gilt für Fälle, in denen nach allgemein anerkannten fachlichen Standards ein persönlicher, physischer Kontakt mit einem Arzt nicht erforderlich ist. Sollte eine Vorstellung oder eine Weiterbehandlung vor Ort notwendig sein, kann der Kunde auf Wunsch direkt bei einem anderen Arzt vor Ort einen Termin vereinbaren.

Die Kosten für die ärztliche Beratung berechnen sich auf Basis der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und werden als tarifliche Regelleistung von der Hanse-Merkur in allen Vollversicherungstarifen zu 100 Prozent anerkannt und erstattet. Sofern eine Weiterbehandlung erforderlich ist, wird die Beratung in den Primärarzttarifen als Erstbehandlung anerkannt.

Der Zugang zum Online-Arzt ist rund um die Uhr möglich. Die Anwendung selbst ist browserbasiert, der Download einer gesonderten App oder einer speziellen Software ist nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich exklusiv an Kunden mit einer Krankheitskostenvollversicherung.

Prokundo startet neue Hausratversicherung

Die Volkswohl-Bund-Tochter Prokundo hat eine neue Hausratpolice gestartet: „7 Sachen“. Zu haben ist die in drei Varianten: „Easy“, „Smart“ und „Best“.

Fahrräder sind bereits m Grundschutz mitversichert – das gilt auch für E-Bikes und Lastenfahrräder. Wer möchte, kann zusätzlich den Fahrrad-Kaskoschutz einschließen und damit bis zu fünf Räder eines Hausstandes mit bis zu 50.000 Euro insgesamt auf Nummer sicher fahren. Außerdem ist Starkregen als ein Teil des Elementarschutzes enthalten. Wer sich darüber hinaus absichern will, ist mit dem Baustein „Elementarschutzversicherung“ zusätzlich gegen weitere Naturereignisse gewappnet. Auch Cyber-Gefahren sind in „7 Sachen“ enthalten – mit Schäden bis zu 15.000 Euro durch Phishing-Betrug, Hacker-Angriffe in das Smart-Home-Netzwerk oder durch Betrug bei Online-Käufen.

In allen drei Varianten gibt es außerdem eine Sofort-Sicher-Deckung. Damit erhält der Kunde mit seiner Unterschrift bereits den vollständigen 7 Sachen-Versicherungsschutz. In der „Best“-Variante ist darüber hinaus eine Besitzstandsgarantie enthalten. Sie garantiert, dass der Versicherte weiterhin so gut wie alle Leistungsvorteile aus seinem Vorvertrag behält. Außerdem läuft der Versicherungsschutz beitragsfrei weiter, wenn es wegen Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit mal finanzielle Engpässe gibt.

Gut zu wissen: „7 Sachen“ gibt es auch als nachhaltige Variante „Next“. Wer sich hier nach einem Hausratschaden nachhaltigen Ersatz beschafft – zum Beispiel Haushaltsgeräte mit der höchsten Energieeffizienz oder nachhaltig produzierte Möbel – erhält bis zu 25 Prozent mehr Leistung. Außerdem ist hier die häusliche Ladestation fürs Elektroauto mitversichert.

Basler mit Updates in Fondspolice

Die Basler hat ihre Fondspolice „Invest Garant“ überarbeitet – und damit unter anderem auf die Senkung des Höchstrechnungszinses reagiert. Unter anderem gibt es nun den Baustein „Garantie Plus“, bei dem das Garantieniveau während des Vertragsverlaufs unter bestimmten Bedingungen auf 120 Prozent der Beitragssumme steigen kann.

Neu ist außerdem der „Basler Garant Tracker“, der auf Tagesbasis das Vertragsvermögen trackt und erkennt, ob eine Umschichtung in das Garantievermögen erforderlich ist. Wertsicherungsfonds sind dabei nicht nötig.

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