Gefährliche Jobs und ihre Folgen

Das sind die häufigsten Berufskrankheiten

Welche Krankheiten zwingen Menschen dazu, ihren Beruf aufzugeben? Der häufig zitierte „schlimme Rücken“ liegt nur auf Platz zwei. Angeführt wird die Statistik von „Lärmschwerhörigkeit“, wie die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz ermittelte.
© Panthermedia
Ein Arbeiter mit einem Presslufthammer: Schwerhörigkeit wegen Lärms ist wohl die häufigste Berufskrankheit.

Eines vorweg: Nicht jede angezeigte Berufskrankheit wird am Ende auch anerkannt. So sind laut Statistik Hautkrankheiten die am häufigsten gemeldete Berufskrankheit. Doch in den allermeisten Fällen bleibt es beim Verdacht. Anerkannt wurden von den im Jahr 2013 gemeldeten 24.440 Fällen nur knapp 600. Auf dem ersten Platz der Statistik liegt Schwerhörigkeit wegen Lärms. Hier führte auch rund die Hälfte der angezeigten Fälle zur offiziellen Berufsunfähigkeit: in 6.935 von 12.534 Fällen.

Wie das Computerportal chip.de berichtet, folgen an zweiter Stelle Einschränkungen an der Lendenwirbelsäule sowie Probleme beim Heben und Tragen. Doch fällt auch hier die Anzahl der gemeldeten Fälle und der anerkannten weit auseinander. Das betrifft genauso die dritthäufigste Berufskrankheit Lungen- und Kehlkopfkrebs durch Asbest hervorgerufen. Atemwegserkrankungen und Infektionskrankheiten folgen abgeschlagen auf den Plätzen.

Am häufigsten sind demnach gesundheitsgefährdende Substanzen oder andere Gefahren am Arbeitsplatz für die Berufsunfähigkeit verantwortlich. Gar nicht unter den Top tauchen weit verbreitete Krankheitsbilder wie Rückenbeschwerden auf. Der Bürojob bleibt eben auch weiterhin ein eher ungefährlicher.

Angezeigte und anerkannte Berufskrankheiten

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz

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