Nach einer Scheidung müssen nicht nur persönliche Gegenstände gerecht verteilt werden – auch gemeinsam erarbeitete Werte werden aufgeteilt. Dazu zählen unter anderem auch Anrechte bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Laut aktuellen Berechnungen bekommen Frauen aber immer weniger Geld aus der Rente ihres früheren Partners.
Eine alte Frau sitzt einsam auf einer Bank: Nach einer Scheidung bekommen Frauen weniger Rente von ihrem Ex-Partner.
Aktuelle Rechnungen der Rentenversicherung zeigen, dass geschiedene Frauen, die 2015 in Rente gingen, durchschnittlich 205,38 Euro im Monat aus der Rente ihres Ex-Partners bekommen. Diese Bezüge erhöhen das Ruhegehalt also im Schnitt um 26,55 Prozent.
Vor 15 Jahren hingegen bekamen Frauen nach einer Scheidung noch 267,26 Euro aus der Rente des früheren Lebensgefährten – das war eine Erhöhung um 50,72 Prozent, berichtet die Bild-Zeitung.
Diese Entwicklung lässt sich damit begründen, dass mehr und mehr Frauen selbstständig arbeiten gehen und sich so um ihre eigenen Rentenanwartschaften kümmern.
Autorin
Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.
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