Laut Allianz

Hackerangriffe auf Autos werden zunehmend zum Problem

Bisher kümmern sich noch eher wenige Hacker um die Daten von Autos. Doch Angriffe könnten in Zukunft häufiger passieren, warnt die Allianz. Gerade bei älteren Fahrzeugen seien die Schutzmechanismen oft noch unzureichend. Aber es gibt eine Lösung.
© dpa/picture alliance
Ein Autofahrer bedient seinen Bordcomputer: Hackerangriffe auf Fahrzeuge könnten häufiger werden.

Unsere Autos werden immer digitaler. Das hat aber auch zur Folge, dass Hacker sich mittlerweile auch Autos als Diebesquelle aussuchen. Gerade bei älteren Autos sei das Risiko von Datenklau hoch, erklärt Joachim Müller, Sachversicherungsvorstand bei Allianz Deutschland, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb werde die Zahl der Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge in den kommenden Jahren steigen, glaubt er.

„Heute sind moderne Autos rollende Computer“, so der Allianz-Mann. Während aber ein Hackerangriff auf einen normalen Computer oder auf dem Handy nicht lebensgefährlich sei, könne das beim Auto anders enden.

Der Grund: Bremsassistenten etwa sind in die fahrzeuginterne Datenkommunikation eingebunden. Hier kann ein Hacker reingrätschen und etwa ungewollte Bremsmanöver auslösen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat nun eine Lösung für das Problem parat:

Die Daten der Fahrzeuge werden verschlüsselt und an einen neutralen Server übermittelt. Nur dort können Dritte darauf zugreifen. Unbefugten und Kriminellen soll so ein Strich durch die Rechnung gemacht werden.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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