Unsere Autos werden immer digitaler. Das hat aber auch zur Folge, dass Hacker sich mittlerweile auch Autos als Diebesquelle aussuchen. Gerade bei älteren Autos sei das Risiko von Datenklau hoch, erklärt Joachim Müller, Sachversicherungsvorstand bei Allianz Deutschland, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb werde die Zahl der Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge in den kommenden Jahren steigen, glaubt er.
„Heute sind moderne Autos rollende Computer“, so der Allianz-Mann. Während aber ein Hackerangriff auf einen normalen Computer oder auf dem Handy nicht lebensgefährlich sei, könne das beim Auto anders enden.
Der Grund: Bremsassistenten etwa sind in die fahrzeuginterne Datenkommunikation eingebunden. Hier kann ein Hacker reingrätschen und etwa ungewollte Bremsmanöver auslösen.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat nun eine Lösung für das Problem parat:
Die Daten der Fahrzeuge werden verschlüsselt und an einen neutralen Server übermittelt. Nur dort können Dritte darauf zugreifen. Unbefugten und Kriminellen soll so ein Strich durch die Rechnung gemacht werden.
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