Schutz für Jecke, Smombies & Co.

Finanztest untersucht Kurzzeitpolicen

Schnell noch auf der Skipiste oder auf dem Weg zur Karnevalsfeier eine Versicherung abschließen? Das geht mithilfe sogenannte Kurzzeitversicherungen oder „situativer“ Policen. Was taugen diese Mini-Versicherungen aber? Das wollten die Analysten des Magazins „Finanztest“ erfahren und haben sich Smombie-Policen, Hochzeitsversicherung, Unfall- und Diebstahlschutz für die Busreise sowie den Kurzzeitschutz für Karneval mal genauer angeschaut.
© dpa/picture alliance
Jugendliche starrena auf ihr Smartphone: Für sogenannt Smombies, also Smartphone-Zombies, gibt es inzwischen spezielle Unfallversicherungen.

Eine der Kurzzeitpolicen, die sich die Finanztester vornahmen, war die Police für sogenannte Smombies der Barmenia. Ihnen sind solche Smartphone-Zombies, kurz Smombies, bestimmt auch schon mal begegnet: Sie gucken die ganze Zeit auf Ihr Handy und achten dabei kaum auf Straßenverkehr & Co. Da kann natürlich allerhand passieren.

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Die Barmenia bietet bei ihrer „Unfallversicherung Trainerschutz“ zusammen mit dem Start-up Kasko daher eine Unfallversicherung an, die bei Vollinvalidität einmalig maximal 30.000 Euro leistet. Abgedeckt sind dabei „typische Smartphone-Spieler-Verletzungen“, die laut Finanztest aber nicht näher beleuchtet werden. Die Police kostet 35 Euro für zwölf Monate. Danach endet sie automatisch.

Was halten die Finanztester hiervon?

Nicht allzu viel. Die Versicherungssumme sei zu niedrig, die Leistungsauslöser nicht klar. Die Empfehlung der Analysten: Lieber eine Unfallversicherung mit ausreichender Summe abschließen.

Eine weitere Variante der Mini-Versicherungen: Der Faschingsschutz, angeboten etwa von der Bayerischen oder HDI. Die Policen kosten rund 6 Euro für 24 Stunden Schutz. Passiert dem Kunden in diesem Zeitraum etwas gibt es einmalig 50.000 Euro. Beim Unfalltod sind es 10.000 Euro. Weitere Leistungen wie Zahnersatz lassen sich dazu buchen. Auch hier sind die Finanztester aber der Meinung, dass die Versicherungssumme zu niedrig ist.

Wie die Analysten zu weiteren Kurzzeitpolicen stehen, erfahren Sie hier (kostenpflichtiger Artikel).

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