Zusatzbeiträge 2018

Welche Versicherten sich freuen dürfen – und welche nicht

Im neuen Jahr passen viele gesetzliche Krankenversicherer ihre Zusatzbeiträge an – und viele Versicherte können sich über eine kleine Entlastung freuen. Gleichwohl wird es auch zu Enttäuschungen an der Beitragsfront kommen. Die genauen Zahlen gibt’s hier.
© dpa/picture alliance
Ein Arzt im Kittel: Nicht alle Krankenkassen haben ihren Zusatzbeitrag verändert.

Einige Krankenkassen haben für das Jahr 2018 ihre Zusatzbeiträge verändert. Insgesamt blieb es aber eher ruhig, große Änderungen gab es kaum. So ließen unter anderem die Barmer (bleibt bei 1,1 Prozent), DAK Gesundheit (1,5 Prozent) und AOK Bayern (1,1 Prozent) ihre Zusatzbeiträge unverändert.

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Die größte Krankenkasse Deutschlands, die Techniker, senkt den Satz leicht von 1,0 auf 0,9 Prozent. Auch die bundesweiten Anbieter R+V BKK (minus 0,1 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent), BKK Verbund Plus (ebenfalls minus 0,1 Prozent auf 0,7 Prozent) und Bertelsmann BKK (minus 0,08 auf 1,2 Prozent) senken ihre Beiträge, wie der Stern berichtet.

Kunden von einigen regionalen Kassen haben hingegen teils erhebliche Beitragsspannen zu erwarten:

Bei der Metzinger BKK sowie der AOK Bremen und Bremerhaven ging es um jeweils 0,3 Prozent runter – auf 0 Prozent beziehungsweise 0,8 Prozent. Bei der BKK Technoform müssen die Versicherten hingegen mit einem um 0,6 Prozentpunkte teureren Zusatzbeitrag rechnen – künftig wird hier dieser dann bei 1,3 Prozent liegen.

Der allgemeine Beitragssatz bei den gesetzlichen Krankenkassen liegt bundeseinheitlich bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag, den allein der Arbeitnehmer zahlen muss.

Der Zusatzbeitrag liegt 2018 bei durchschnittlich 1,0 Prozent. Damit ist er niedriger als im Jahr 2017. Der Gesamtbeitrag (allgemeiner Beitragssatz plus Zusatzbeitrag) beträgt somit im Durchschnitt 15,6 Prozent.

Einen aktuellen Überblick, wie hoch der Zusatzbeitrag bei der jeweiligen Krankenkasse ausfällt, gibt es hier.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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