Schätzung von Aon Benfield

Burglind kostet Versicherer rund 300 Millionen Euro

Das neue Jahr hat kaum richtig angefangen, und Deutschland hatte bereits mit dem ersten Wintersturm zu kämpfen. „Burglind“ – so wurde er getauft. Insgesamt verursachte der Orkan hierzulande einen versicherten Schaden von rund 300 Millionen Euro, wie Experten schätzen.
© dpa/picture alliance
Hochwasser bei Hannover: Burglind hat in weiten Teilen Deutschlands Schäden verursacht.

In großen Teilen Deutschland hat Sturm Burglind großen Schaden angerichtet. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde fegte er am Dienstag vor allem über den Westen sowie Süden Deutschlands hinweg. Die versicherten Schäden beziffert der Versicherungsmakler Aon Benfield (AON.N) auf insgesamt rund 300 Millionen Euro.

Am stärksten betroffen sind demnach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Und auch in den kommenden Tagen wird wohl mit weiteren Überschwemmungen und überfluteten Kellern zu rechnen sein.

Um derartige Schäden abzusichern, ist eine Elementarschadenversicherung (auch Naturgefahrenversicherung genannt) nötig. Die Police schützt Eigenheimbesitzer und Mieter vor den finanziellen Folgen von extremen Naturereignissen wie Starkregen, Überschwemmung und Hochwasser. Ebenfalls versichert sind Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und sogar Vulkanausbrüche.

Die Elementarschadenversicherung wird als optionaler Baustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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