Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Die Deutschen sind der Altersvorsorge wieder zugetaner als noch 2016, wie der aktuelle Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) belegt. Auf einer Skala von 0 (völlig unsicher) bis 10 (ganz sicher) gaben die Befragten jeweils eine Einschätzung für verschiedenste Vorsorgemöglichkeiten ab. Die Mittelwerte reichen von 5,7 (gesetzliche Rente und betriebliche Altersversorgung) bis 5,9 (private Vorsorge).
Somit ist das Vertrauen der Bundesbürger in die Altersvorsorge wieder leicht ins Positive gerückt. Im Jahr 2016 sank das Vertrauen in die gesetzliche Rente auf den tiefsten Wert (4,1), der seit 2010 mit dem DIA-Deutschland-Trend gemessen wurde.
Woran das wiedergewonnene Vertrauen liegen könnte:
„Die gute Beschäftigungslage und eine rund laufende Wirtschaft haben offenkundig wieder zu mehr Zutrauen geführt“, sagt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.
So ist in der aktuellen Umfrage auch der Teil der Befragten, die mit einem geringeren Lebensstandard im Alter rechnen, auf 65 Prozent gesunken (Umfrage 2016: 76 Prozent). 26 Prozent gehen davon aus, dass sie den bisherigen Standard auch in der Rentenzeit werden halten können (2016: 19 Prozent). Ein knappes Zehntel erwartet sogar einen mehr oder weniger verbesserten Lebensstandard im Alter.
36 Prozent der Deutschen haben laut Umfrage bereits ausreichend fürs Alter vorgesorgt. 35 Prozent halten ihre bisherige Vorsorge noch nicht für ausreichend, wollen aber in den nächsten zwölf Monaten mehr unternehmen (2016: 27 Prozent). Ein knappes Drittel (30 Prozent) hat allerdings noch zu wenig für den eigenen Ruhestand getan, will aber im kommenden Jahr auch nichts daran ändern. 2016 waren sogar noch 43 Prozent der Umfrageteilnehmer Sparverweigerer.
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