Bundesbürger sollten vor einer Reise ins Ausland ihre Krankenversicherung daraufhin überprüfen, ob diese auch dort leistet. Denn eine Erkrankung auf Reisen ist nicht nur ärgerlich, sondern kann bei unzureichendem Versicherungsschutz auch richtig teuer werden – sogar für Privatversicherte.
„Wir treffen immer wieder auf Privatversicherte, die der irrigen Meinung sind, privat versichert heißt, gegen alles versichert zu sein“, sagt Bianca Boss, Pressesprecherin der Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten. Das sei aber nicht der Fall. Der BdV empfiehlt daher Privatversicherten, genau zu überprüfen, wie der Versicherungsumfang vor allem auch im außereuropäischen Ausland aussieht, und ob Lücken zu schließen sind, etwa mit einer zusätzlichen Auslandsreisekrankenversicherung.
Ein Blick in die Versicherungsbedingungen oder eine Anfrage beim Versicherer brächten hier schnell Klarheit. Bei dieser Gelegenheit sollten sich Kunden den vereinbarten Schutz am besten noch einmal schriftlich bestätigen lassen, empfiehlt Boss.
Grundsätzlich bestehe in der privaten Krankenversicherung (PKV) europaweit ein zeitlich unbegrenzter Versicherungsschutz – für das außereuropäische Ausland würden sich die Leistungen der Tarife aber unterscheiden. So sei in einigen Bedingungswerken die Übernahme der Kosten für einen Auslandsrücktransport nicht vorgesehen.
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