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Umlagerechner spürt Ersparnispotenzial in der GKV auf

Berater-Tool mit neuen Daten und Funktionen ausgestattet

Nur wenige Makler kennen sich von Haus aus im Umlagemanagement aus – dabei kann ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse für Beschäftigte und ihre Unternehmen meist erhebliche Summen einsparen. Die Unternehmensberater Dirk Leister und Jürgen Walter lancierten ein Beratungs-Tool, um Makler bei der Beratung von Gewerbekunden auch in diesem oftmals vernachlässigten Bereich optimal zu unterstützen.
© Panthermedia

Die Grundlagen: Arbeitgeber mit einer Belegschaftsgröße von bis zu 30 Vollzeitbeschäftigten nehmen prinzipiell am Umlageverfahren (Lohnfortzahlung) teil. Sie führen eine Zwangsabgabe an die Krankenkassen ihrer Mitarbeiter ab. Diese sogenannten „U1“-Beiträge fallen je nach Kasse unterschiedlich aus. Erkrankt ein Arbeitnehmer, fließen Entschädigungszahlungen an den Arbeitgeber zurück, auch hier gibt es große Abweichungen durch teils sehr hohe Selbstbehalte. Weitere Pflicht-Umlagen gelten für die Fälle Mutterschaft (U2) und Insolvenz (U3).

Millionen an Ersparnispotenzial aufgedeckt

Durch Eingabe der Bruttomonatseinkommen, den aktuellen Krankenkassen der Mitarbeiter und den Einstufungen in die jeweiligen U1-Tarife der Kassen, können Makler auf Knopfdruck die monetären Auswirkungen möglicher Wechsel-Szenarien für Arbeitgeber und Arbeitnehmer berechnen. Eine Überschlagsrechnung kann im offenen Bereich der Website umlage.de durchgeführt werden. Im geschlossenen Projektpartnerbereich können Makler dann auch für jedes Belegschaftsmitglied individuell rechnen.

Das Makler-Feedback spricht für sich: In den ersten sechs Monaten nach Start des Online-Tools haben sich laut Dirk Leister über 250 Finanzdienstleister für den kostenfreien Rechner angemeldet. Die Betreiber gehen davon aus, dass allein bei diesen Maklergewerbekunden mindestens 10 Millionen Euro als Ersparnis in Betrieben „entdeckt“ werden konnten. Die Zugriffszahlen im geschlossenen Bereich liegen weit über 10.000-er Marke.

„Ein Makler schrieb uns, er habe zum ersten Mal eine 100-prozentige-Quote bei einer bAV mit elf Belegschaftsmitgliedern erreichen können, ein anderer berichtet von 13 Direktversicherungen mit je über 100 Euro Monatsbeitrag“, zitiert Leister aus den positiven Rückmeldungen der Branche. Der Umlagerechner hat nach dem erfolgreichen Start nun ein umfangreiches Update erfahren, welches den Anwendern noch mehr Service bietet.

Datenupdate und mehr Komfort in der Handhabung

Zum Jahreswechsel wurde die Datenbank auf die Umlagesätze aller Kassen für 2018 angepasst und weitere Neuerungen in Funktionalität und Handhabung eingeführt. „Wir haben den Ergebnisausdruck nach der Abfrage überarbeitet und quasi gehirngerecht gestaltet. Es gibt nun leicht lesbare Texte, übersichtliche Tabellen und anschauliche Grafiken zum einfachen Erfassen der Vorteile“, schildert Jürgen Walter.

Im neuen Druckmenü können die Ausdrucke bausteinartig erzeugt und individuell zusammengestellt werden. Dabei können die Betrachtungen für die Unternehmens- und die Belegschaftsmitglieder-Ebene ebenso getrennt ausgegeben werde, wie die Textbausteine zu den Sachverhalten rund um die Umlage. „Je nachdem, welche Inhalte der Makler für seine Gesprächsunterstützung als zielführend einschätzt, kann er die Darstellung höchst individuell vorbereiten“, so Leister.

Alle im Browser eingegebenen Daten können als CSV-Datei exportiert und vom Anwender auf dessen Rechner gespeichert werden. Ein erneutes Hochladen und Wiederverwenden ist somit möglich. Darüber hinaus kann der Ausdruck als PDF ausgegeben und auf dem Rechner des Anwenders gespeichert werden.

Individuellere Funktionen

Der Umlagerechner unterscheidet die Bruttolöhne, die für jeweils die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerwelt zu berücksichtigen sind. Hier werden auch laufende Bruttobezüge und Einmalzahlungen unterschieden. „Das ist wichtig um möglichst realistische Berechnungen zu erhalten, falls Mitarbeitende sich entschließen gegebenenfalls ihre Kasse zu wechseln“, erläutert Walter.

Ebenfalls neu: Im Umlagerechner können nun in den Wechsel-Szenarien unterschiedliche Lohn- und Gehaltsfortzahlungsverfahren für gewerbliche und/oder kaufmännisch tätige Belegschaften betrachtet werden. Somit können die Szenarien-Betrachtungen individueller auf die Praxis in den Unternehmen abgestimmt werden als zuvor.

Nicht zuletzt enthält der Umlagerechner nun auch eine echte Zukunftsvariante: Alle berechenbaren Wechsel-Szenarien können auch auf die „GroKo-Welt“ projiziert werden. Dabei wird anhand der Werte aus 2018 simuliert, wie sich die Zahlen verändern, wenn die vollständige paritätische Finanzierung der Kassenbeiträge ab 2019 greifen würde. Makler haben also mit dem Umlagerechner auch die politischen Rahmenbedingungen stets im Blick.

Finanzdienstleister können den Umlagerechner unter folgendem Link kennenlernen: umlage.de/kennenlernen

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