DIN-Norm

Entwurf für Qualitätsstandard in der Finanzanalyse vorgelegt

Für die Analyse der Finanz- und Absicherungssituation von Verbrauchern steht ab jetzt eine DIN-Norm zur Verfügung. Aufgrund von Standards, die von Verbraucherschützern stammen, kann der (Bank-)Berater gemeinsam mit dem Kunden ein individuelles Vorsorgekonzept erarbeiten.
© dpa/picture alliance
Die neue DIN-Norm 77230 soll Qualitätsstandard in die Beratungsgespräche rund um die Vorsorge der Kunden bringen.

„DIN 77230 – Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ heißt die Norm, die einen Qualitätsstandard in die Begutachtung der Finanzsituation von Verbrauchern bringen soll. Anhand dieser DIN-Norm sollen Kunden bei einer Analyse erkennen können, welcher Berater die nach den Vorgaben des Verbraucherschutzes erarbeiteten Standards einhält.

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Ziel soll es vor allem sein, eine unabhängige Analyse bei der Absicherung existenzieller Lebensrisiken, Vorsorge und Vermögensaufbau zu ermöglichen.

„Die neue DIN-Norm ist ein Meilenstein hin zu einer verlässlichen Qualität in der Analyse als Grundstein für eine auf den Nutzen des Kunden ausgelegten Finanzberatung“, erklärt Kai Fürderer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung (QIDF), die als DIN-Mitglied an der Norm mitarbeitete. „Die Analyse nach der DIN-Norm ist wie ein großes Blutbild bei einer medizinischen Untersuchung. Sie zeigt verlässlich mögliche Risiken, Schwachstellen und Handlungsbedarfe“, so der Experte.

So würden zunächst ein Soll- und ein Ist-Stand der derzeitigen Situation des Kunden ermittelt. Daraufhin zeige der Berater dem Kunden klar definierte und nach Priorität sortierte existenzielle Lebensrisiken mit konkretem Handlungsbedarf. Danach könne der Berater gemeinsam mit dem Kunden ein individuelles Lebenskonzept entwickeln.

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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