Alterszuschlag

Wie Senioren in der Kfz-Versicherung Geld sparen können

Nicht nur für Fahranfänger berechnen Kfz-Versicherer Zuschläge. Auch Senioren müssen mitunter mehr für ihre Autopolicen zahlen. Wie man bis zu 300 Euro sparen kann, lesen Sie hier.
© dpa/picture alliance
Ein Rentner im Auto: Ältere Menschen können mit ein paar Tricks Geld in der Kfz-Versicherung sparen.

Senioren müssen für ihre Kfz-Versicherung meist mehr zahlen als jüngere Menschen. Mit einem einfachen Trick lässt sich diese Kostenfalle aber umgehen. So kann mal als Rentner bis zu 300 Euro sparen. Das zeigt eine Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox.

Für die Rechnung stellten die Experten drei Szenarien gegenüber:

  1. Ein 80-jähriger Autofahrer versichert sein Auto selbst.
  2. Er lässt das Auto auf den 55-jährigen Sohn oder die Tochter zu und versichert es über sie.
  3. Oder er lässt das Auto auf sich zu und versichert es nur über die Kinder.

Das Ergebnis:

Bei Zulassung auf die Kinder beträgt die Ersparnis zwischen 15 und 47 Prozent – in der Spitze der drei Modellfälle waren das über 300 Euro. Läuft nur die Versicherung über die Kinder, sparen die Senioren immerhin noch bis zu 39 Prozent.

Wichtig ist dabei auch, dass die Kinder ihren Schadenfreiheitsrabatt auf ihren Vater übertragen. Das ist von Eltern auf Kinder in der Regel problemlos möglich. Wer den Schadenfreiheitsrabatt erhält, unterschreibt ein Formular, dass er bisher die Fahrzeuge des Übertragenden mitgenutzt hat.

Die Hintergründe:

Die Alterszuschläge in der Kfz-Versicherung gibt es mittlerweile seit mehr als zehn Jahren. „Erst ab dem Alter von 75 Jahren steigt er besonders stark an. In unserem Modellfall zahlt der 80-jährige zwischen 29 und 107 Prozent mehr als der 55-jährige Fahrer“, sagt Verivox-Chef Wolfgang Schütz.

Grund dafür sind die im Schnitt höheren Schäden im Alter. Für die 42- bis 62-Jährigen zahlten die Versicherer 176 Euro an Haftpflichtschäden pro Vertrag. In der Altersgruppe 79 bis 81 sind es 249 Euro. Das geht aus den Zahlen der Finanzaufsichtsbehörde Bafin für 2016 hervor.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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