Dank Baukindergelds

Bauwillige Sparer schöpfen neue Hoffnung

Dank der explodierenden Immobilienpreise wollten in diesem Jahr nur wenige Menschen ein Haus kaufen oder bausparen. Wie eine aktuelle Umfrage der privaten Bausparkassen zeigt, gibt es dennoch Hoffnung auf eine wachsende Zahl bauwilliger Sparer – dank des neuen Baukindergelds.
© Pixabay
Eine Hausbaustelle: Die Bausparkassen hoffen auf Aufschwung dank des Kindergelds.

Während gegen Anfang und Mitte des Jahres nur wenige Menschen wegen teurer Immobilienpreise bausparen oder gar ein Haus kaufen wollten, scheint es jetzt eine Trendwende zu geben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Verbands der privaten Bausparkassen.

Das Sparmotiv „Wohneigentum“ nannten 40 Prozent der Befragten. „Das ist zwar nicht spektakulär. Aber immerhin wurden die letzten Werte damit um 3 Prozentpunkte übertroffen“, sagt Verbands-Hauptgeschäftsführer Christian König. Grund dafür sei vor allem das Baukindergeld, schätzt König. „Eigene vier Wände rücken damit für Normalverdiener zumindest in der Fläche wieder in greifbare Nähe.“ 

Aber auch die Sparziele haben sich laut Umfrage verändert:

Nummer 1 ist wieder die „Altersvorsorge“. Sie wird derzeit von 57 Prozent der Befragten genannt – nach 53 Prozent in der Sommerumfrage. Auf Platz 2 rangiert mit 55 Prozent das Sparmotiv „Konsum/Langfristige Anschaffungen“. Zuvor waren es 57 Prozent. Nach dem „Wohneigentum“ auf dem dritten Platz folgt das Sparmotiv „Kapitalanlage“ mit einem Wert von 27 Prozent nach zuvor 26 Prozent. Die Sparmotive „Notgroschen“ und „Ausbildung der Kinder“ erreichen unverändert 4 beziehungsweise 2 Prozent.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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