Erstmals wurden für die Studie Lebensläufe und der Vorsorgestatus der 40- bis 60-Jährigen aus verschiedenen Generationen ausgewertet. Dabei zeigte der Vergleich, dass Arbeitnehmer, die zwischen 1972 und 1976 geboren wurden, also heute zwischen Anfang und Mitte 40 Jahre alt sind, über geringere Rentenansprüche verfügen als vorherige Generationen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital in seiner aktuellen Ausgabe 1/2019, die am Donnerstag erschienen ist.
Die Gründe hierfür lauten so:
Die Altersgruppe der heutigen Mittvierziger war im Durchschnitt häufiger arbeitslos oder geringfügig beschäftigt als vorherige Generationen – entsprechend verfügen sie über geringere Rentenansprüche.
Anders als bisherige Studien wurde diesmal laut Capital nicht der statistische Durchschnittsrentner untersucht, sondern die echten Rentenkonten von über 20 Millionen Versicherten.
Danach verdoppelte sich bei den heutigen Mittvierzigern der Anteil von Menschen mit längeren Zeiten ohne Job gegenüber Älteren fast auf über zehn Prozent. Bei den Frauen in den neuen Bundesländern war das sogar bei jeder vierten der Fall. Letztere blieben mit im Schnitt 74 Monaten auch besonders lange arbeitslos. Zudem arbeiteten der Studie zufolge auch mehr Jüngere langfristig in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, berichtet Capital.
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