„Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter mehr haben als jemand, der nie gearbeitet hat“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Deshalb werden wir im nächsten Jahr eine ‚Respekt-Rente‘ einführen“, so Heil. Dazu wolle er in der ersten Jahreshälfte einen Gesetzentwurf vorlegen.
Wer würde profitieren?
Die Rente solle die Lebensleistung der Betroffenen würdigen, und 10 Prozent über der Grundsicherung im Alter liegen. Sie richtet sich an jene Menschen, „die 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben“. Es sollen Heil zufolge diejenigen gefördert werden, die jahrzehntelang wenig verdienten, in dieser Zeit aber ständig in die Rentenkasse eingezahlt haben.
Laut aktueller Zahlen der Bundesregierung erhalten derzeit 3,7 Millionen Vollzeitarbeitende im Monat weniger als 2.000 Euro brutto. Diese Menschen würden im Alter nur eine kleine Rente bekommen, die kaum zum Leben reiche. Genau da sollen Heils Pläne ansetzen.
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