Der diesjährige Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums hebt besonders hervor, dass sich der globale Wille, Probleme anzugehen und Risiken zu bewältigen, auf einem Tiefpunkt befindet. Die Spannung zwischen der Globalisierung der Weltwirtschaft einerseits und dem wachsenden Nationalismus in der Weltpolitik andererseits stelle ein sich verschärfendes Risiko dar, teilen die Studienautoren mit. Die internationalen Beziehungen würden sich gerade jetzt verschlechtern, wenn etwa beim Klimaschutz oder den Cyberbedrohungen eine Zusammenarbeit wichtiger denn je sei, so das ernüchternde Fazit des Reports.
Und die Probleme sind zahlreich: Umweltrisiken seien problematisch für die Infrastruktur der Städte und ihre Entwicklung. Und wenn der Meeresspiegel infolge des Klimawandels steigt, kommen enorme Kosten auf die Städte und Regionen zu, so die Prognose. Andere Herausforderungen, wie sauberes Grundwasser bis hin zu Supersturm-Barrieren gesellten sich dazu. Zudem könnten sich Risiken in Bezug auf Gesellschaft, Umwelt und Gesundheit verschärfen, so der Ausblick der Autoren.
Der Global Risks Report, in dem die Ergebnisse der jährlichen Global Risks Perception Survey von ungefähr 1.000 Experten und Entscheidungsträgern zusammengefasst werden, deutet auf die Verschlechterung der wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen hin.
Im Jahr 2018 haben sich die Handelskonflikte demnach bereits sehr verschlechtert. Der Bericht warnt nun davor, dass das Wachstum 2019 durch anhaltende geopolitische Spannungen zurückgehalten wird. 88 Prozent der Befragten erwarten eine weitere Aushöhlung der Handelsvorschriften und -vereinbarungen.
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