Umfrage

Jeder vierte Deutsche hat schon einen Zahn verloren

Im Rahmen einer aktuellen Umfrage hat sich die Cosmos Direkt mit der Zahngesundheit der Deutschen beschäftigt. Eines der Ergebnisse: Jeder Fünfte ist hierzulande unzufrieden mit dem Zustand seiner Zähne.
© Pixabay
Kinder beim Zähneputzen: Früh übt sich – trotzdem sind viele Deutsche unzufrieden mit ihren Beißern.

Zweimal täglich Zähneputzen ist für 74 Prozent der Deutschen ein Muss – 6 Prozent nehmen sogar noch häufiger die Bürste in die Hand. Trotzdem ist etwa jeder Fünfte (19 Prozent) laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von Cosmos Direkt nicht zufrieden mit seinen Zähnen.

Die Gründe:  

71 Prozent der Deutschen hatten schon ein Loch im Zahn, jeder Vierte (25 Prozent) hat auch schon mindestens einen Zahn verloren. Die Gründe für die Unzufriedenheit sind aber noch vielfältiger: Der Hälfte aller Befragten ist schon einmal ein Stück vom Zahn abgebrochen (47 Prozent), über ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hat einen oder mehrere Zähne, die nicht gerade stehen. 

Nicole Canbaz, Vorsorge-Expertin bei CosmosDirekt, rät, sich frühzeitig abzusichern, um etwa die Kosten für Zahnbegradigungen oder Zahnersatz nicht komplett selbst schultern zu müssen. „Der Besuch beim Zahnarzt kann mit erheblichen Kosten verbunden sein, die die gesetzlichen Krankenkassen selbst bei Standardbehandlungen nur teilweise übernehmen. Eine private Zahnzusatzversicherung ist für jeden gesetzlich Krankenversicherten sinnvoll, der bei hohen Zahnarztkosten selbst wenig zahlen will.“

Doch bekommt man überhaupt eine Versicherung, wenn Zähne fehlen?

Das kommt auf die Zahl der fehlenden Zähne an. Meist begrenzen die Versicherer die Anzahl der maximal mitzuversichernden fehlenden Zähne auf drei, so zum Beispiel die Bayerische, wie Versicherungsexperte Oliver Mest in einem Gastbeitrag aus dem Vorjahr berichtet. Der VDD – Vorsorgedienst Deutschland weist in seinem Portal auf neun weitere Versicherer hin, die auch fehlende Zähne versichern.

Darüber hinaus ist laut VDD zu bedenken, dass alle Anbieter Leistungsbegrenzungen in den ersten vier bis fünf Jahren vorsehen. Zuletzt habe bei vielen Tarifen eine Wartezeit von meist acht Monaten nach Abschluss des Vertrages gegolten, bevor der Versicherungsschutz in Kraft getreten sei, heißt es.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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