Strategie

DA Direkt will künftig auch Krankenzusatzpolicen verkaufen

Die Zurich-Tochter DA Direkt will zukunftsfester werden und hat deshalb einen großen Umbau vor: im Vertrieb und in der Strategie. Vor allem das Online-Geschäft will sie weiter stärken und sich in neue Versicherungssparten vorwagen. Die Details lesen Sie hier.
© DA Direkt
Ist Vorstandsvorsitzender der DA Direkt: Peter Stockhorst.

„Wir werden die Marke DA Direkt stärken und umfassend in den Umbau sowie die Erweiterung des Geschäftes investieren“, so Peter Stockhorst, Vorstandsvorsitzender der Zurich-Tochter. „Daher werden wir insbesondere das Online-Geschäft ausbauen und zugleich neue Geschäftsfelder aufbauen“, – Pläne, die den Direktversicherer zukunftssicher machen sollen.

Umbau – aber wie?

In einem ersten Schritt will der Versicherer das bestehende Online-Team erheblich ausbauen, um die digitalen Fähigkeiten der Gesellschaft als Basis für das Geschäft zu verbessern. Noch in diesem Jahr sollen die Online-Services um ein neues Kundenportal erweitert werden. Der Kunde soll so smarte Services bekommen, mit denen er seine Versicherungsgeschäfte erledigen kann.

Und weiter:  

„Die telefonische Beratung ist im Direktgeschäft auch zukünftig von großer Bedeutung“, so Stockhort. Er plane einen „eigenen persönlichen Berater am Telefon.“ Kunden der DA Direkt sollen auf Wunsch so immer einen persönlichen Ansprechpartner haben, mit dem er online einen Termin abmacht. Um das umzusetzen, will der Versicherer in einem ersten Schritt die bestehenden 34 Geschäftsstellen in Deutschland in ein Service-Netzwerk transformieren.

Einstieg in die Krankenversicherung

Neben den Verbesserungen im Kundenservice will die neue DA Direkt, bisher vor allem auf Kfz-Versicherungen spezialisiert, auch ihre Geschäftsfelder ausbauen. „Noch in diesem Jahr werden wir in einer ersten Stufe in den wachsenden Direktmarkt der Krankenzusatzversicherungen einsteigen“, kündigt Peter Stockhorst an. Die Vorbereitungen einschließlich der Beantragung der Zulassung für DA Direkt bei der Bafin sollen in den nächsten Tagen starten – die ersten Produkte sollen so noch 2019 auf den Markt kommen.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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