Ein Kurzschluss in einem Elektrogerät kann schnell zu einem Brand führen und erheblichen Schaden an der Einrichtung, dem Haus oder der Wohnung verursachen. Doch soweit muss es nicht kommen, wie die Versicherungskammer Bayern meldet. Schon ein paar Maßnahmen können helfen, die Wohnung gegen Elektrobrände zu schützen.
Sobald Elektrogeräte wie Toaster oder Waschmaschine nicht mehr genutzt werden, sollte man möglichst den Stecker ziehen. Der Grund: Die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Zimmer kann einen Kurzschluss verursachen. Sind Wäschetrockner oder Spülmaschine eingeschaltet, sollte man das Haus nicht verlassen.
Aber auch Akkus von Smartphones und Tablets, die bereits vorgeschädigt sind oder sich nicht mehr vollständig aufladen lassen, können einen Kurzschluss verursachen. Sie sollten unbedingt ausgetauscht werden. Zudem raten die Experten dazu, beim Aufladen der Geräte, auf Abstand zu brennbaren Gegenständen zu achten. Weist ein Elektrogerät einen Mangel auf, sollte es keinesfalls weiter genutzt werden, sondern zum Fachhändler gebracht werden. Zusätzliche Sicherheit bieten Rauchmelder in den entsprechenden Räumen.
Acht Tipps, um Brandschäden durch Elektrogeräte vorzubeugen, auf einen Blick:
Ist es trotz aller Umsicht zu einem Brandschaden gekommen, hilft nur die Hausratversicherung entsprechende Schäden der Einrichtung zu begleichen und die Wohngebäudeversicherung, direkt Schäden am Haus zu übernehmen.
„Wichtig ist bei einem Schadenfall, sofort den Versicherer zu benachrichtigen“, rät Sigrid Reichardt, Hauptabteilungsleiterin für private und gewerbliche Sachversicherungen bei der Versicherungskammer Bayern. „Im Idealfall kann der Kunde Fotos vom Schadenfall sowie eine Liste aller beschädigten Gegenstände übermitteln, damit der Berater sich einen ersten Überblick verschaffen kann.“
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