Immobilienpreisreport

Häuser sind so teuer wie nie

Wer in Deutschland eine Immobilie kaufen will, muss heute so tief in die Tasche greifen wie nie zuvor. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Immobilienmaklers Hausgold. Gerade in Metropolennähe sind Häuser viel wert und damit teuer.
© Pixabay
Bauarbeiter werkeln an einem Haus: Die Immobilienpreise in Deutschland haben ein neues Rekordhoch erreicht.

Seit Jahren werden Immobilien hierzulande teurer. Immer mehr Menschen wollen eigene vier Wände, aber das Angebot ist begrenzt. Aus dem aktuellen Hausgold-Immobilienpreisreport geht hervor, dass die Preise nun ein neues Hoch erreicht haben. Noch im vergangenen Jahr lag Hamburg mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 822.325 Euro für freistehende Einfamilienhäuser an der Spitze, gefolgt von Berlin mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 730.043 Euro. Auch in Bayern stiegen die Kaufpreise für diese Immobilien im Vergleich zu den Vorjahren rasant an: 2018 lagen die Durchschnittskosten bei 606.493 Euro.

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Heute ist es noch teurer:  

Spitzenreiter in Sachen Hauspreise bleibt Hamburg. Im Schnitt bezahlten Käufer im ersten Quartal des Jahres 2019 für ihr Eigenheim 844.742 Euro. Das ist ein Preisanstieg von 2,73 Prozent zum Vorjahr. Berlin bleibt 2019 weiterhin auf dem zweiten Platz. Hier zahlten Käufer im ersten Quartal durchschnittlich 768.557 Euro, also 5,28 Prozent mehr als noch im Jahr 2018. In Bayern wurde es 2019 ebenfalls teurer. Im Schnitt zahlten Käufer im ersten Quartal des aktuellen Jahres hier 618.334 Euro. Verglichen mit 2018 ist das ein Plus von 1,95 Prozent.

Es fällt auf:

Je näher das Haus an einer Metropole steht, desto teurer ist es auch. In ländlichen Regionen steigen die Preise laut Untersuchung nur gering an oder werden sogar günstiger. So kostete ein Haus in Thüringen im Jahr 2018 im Schnitt 211.553 Euro und war somit um 2,22 günstiger als im Jahr 2017. Im ersten Quartal des Jahres 2019 kostete ein freistehendes Einfamilienhaus in Thüringen durchschnittlich 208.121 Euro. Das ist ein Kostenrückgang von 1,62 Prozent zum Vorjahr. 

Und auch in Sachsen-Anhalt ist ein Einfamilienhaus vergleichsweise günstig: Im Jahr 2018 zahlten Hauskäufer im Schnitt 212.870 Euro und damit 1,47 Prozent weniger als noch im Jahr 2017. In den ersten Monaten im Jahr 2019 ist der Preis für freistehende Einfamilienhäuser jedoch wieder stark gestiegen. Durchschnittlich betrug der Preis 236.104 Euro. Das ist ein Preisanstieg von 10,91 Prozent zum Vorjahr 2018.

Quelle: Hausgold

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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