Im vergangenen Jahr haben Blitzeinschläge sehr hohe Schäden angerichtet. Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer mussten 280 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden an ihre Kunden auszahlen. Solch eine Höhe wurde zuletzt vor 15 Jahren erreicht.
Mehrere Blitze eines Gewitters erhellen den Abendhimmel in Sieversdorf (Brandenburg).
280 Millionen Euro mussten die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer 2018 wegen der Folgen von Blitzeinschlägen an ihre Kunden auszahlen. Das sind 40 Millionen Euro mehr als 2017 – und der höchste Wert seit 15 Jahren, meldet der Versicherungsverband GDV.
Dabei geht die Zahl der Blitzschäden seit Jahren eigentlich zurück: 290.000 Fälle wurden den Versicherern im vergangenen Jahr gemeldet, das sind 10.000 weniger als im Jahr zuvor. Dafür wird der einzelne Blitzeinschlag immer teurer. Im Schnitt kostete ein Schaden 960 Euro, 140 Euro mehr als 2017.
Das liegt vor allem daran, dass die Menschen eine bessere Technik in ihren Wohnungen und Häusern nutzen. Schlägt ein Blitz ein, müssen häufiger teure Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen repariert oder ersetzt werden.
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