FDP fordert neue Altersvorsorge

Jeder fünfte Riester-Sparer lässt Vertrag ruhen

Viele Deutsche scheinen von der staatlich geförderten Riester-Rente nicht überzeugt zu sein. Wie die Bundesregierung aufgrund einer FDP-Anfrage verriet, liegt derzeit jeder fünfte Riester-Vertrag auf Eis. Laut der Liberalen ist es deshalb höchste Zeit für eine neue Form der Altersvorsorge.
© Pixabay
Zwei ältere Männer unterhalten sich: Die FDP fordert neue Wege, um die Rentenlücke zu schließen.

Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion verrät, dass derzeit jeder fünfte Riester-Sparer seinen Vertrag ruhen lässt. Das geht aus aktuellen Schätzungen des Bundesarbeitsministeriums hervor, berichtet „Spiegel Online“. Danach existierten im ersten Quartal dieses Jahres mehr als 16,5 Millionen Verträge – also rund 30.000 weniger als noch 2018.

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Dass so viele Sparer ihre Verträge eher ruhen lassen, also keine weiteren Beiträge mehr zahlen, statt zu kündigen, liegt laut Bericht daran, dass sie sonst ihre Zulagen zurückzahlen müssten. Bislang habe die Regierung noch keine Lösung für das Problem gefunden. Und auch beim geplanten Standard-Riester gehe es nicht voran.

Die FDP fordert vor diesem Hintergrund nun eine völlig neue Altersvorsorge. „Die Bundesregierung kommt in einer wichtigen Frage wie der Altersvorsorge nicht vom Fleck“, so FDP-Finanzexperte Frank Schäffler gegenüber „Spiegel Online“. Als Alternative sprach er von einem „Altersvorsorge-Depot“, in das alle Bürger aus ihrem Bruttoeinkommen Geld einzahlen sollten.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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