„Viel Luft nach oben“ sieht die Stiftung Warentest bei der Beratung zur Altersvorsorge durch die gesetzliche Rentenversicherung. Hoffnungslos sei die Situation aber nicht. So gebe es immerhin eine objektive Beratung und eine alle Rentenarten umfassende Einschätzung der finanziellen Lage im Alter – inklusive eines Rates zum Schließen eventuell auftretender Rentenlücken, so die Einschätzung.
So ist die Stiftung vorgegangen: 80 Tester prüften zwischen Januar und Juli 2019 im gesamten Bundesgebiet die Beratung in den 16 Trägern der Deutschen Rentenversicherung. Pro Träger vereinbarten jeweils fünf Testpersonen ein Gespräch in den verschiedenen Beratungsstellen.
Die Vereinbarung von Terminen gestaltete sich laut Stiftung Warentest teilweise als schwierig. Lange Wartezeiten waren dabei das Ärgerlichste. Bei rund der Hälfte der Tester gab es jedoch keine Probleme.
In der Beratung wollten die Tester unter anderem die voraussichtliche Höhe ihrer Altersrente erfragen sowie erfahren, wie sie ihren Lebensstandard im Alter aufrecht erhalten können. Dafür hatten sie alle maßgeblichen Unterlagen dabei. Während die Aussagen zur gesetzlichen Rente dem Test zufolge „befriedigend“ war, waren die Tipps zum Ausbau der Altersvorsorge „fast immer ein Reinfall“, so das Ergebnis.
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