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Homestory

So plant DOMCURA seine Zukunft

Das neue Vorstandsteam setzt auf Kontinuität und stärkt das Kerngeschäft weiter. Wohngebäude bleibt die starke Basis. Zugleich baut der Versicherungsspezialist seine technologische Kompetenz konsequent aus.
DOMCURA-Vorstand: Lars Fuchs, Vorstandsvorsitzender, Nadja Koch-Schuffenhauer, Vorständin Finanzen, Recht, Compliance, und Marcus Wollny, Vorstand Betrieb und IT
© DOMCURA
Das Vorstandsteam von DOMCURA (v.l.): Lars Fuchs, Vorstandsvorsitzender, Nadja Koch-Schuffenhauer, Vorständin Finanzen, Recht, Compliance, und Marcus Wollny, Vorstand Betrieb und IT.

Wer DOMCURA verstehen will, muss bei Wohngebäuden anfangen. Die Sparte ist seit Jahrzehnten Kerngeschäft des 1980 gegründeten Kieler Unternehmens und hat es zu einem der führenden Versicherungsspezialisten im Markt gemacht. Heute betreut DOMCURA mehr als eine Million Verträge mit einem Prämienvolumen von rund 465 Millionen Euro. Doch ausgerechnet dieses Kerngeschäft steht unter Druck.  

Mehr Extremwetterereignisse, hohe Schadenbelastungen sowie steigende Bau- und Reparaturkosten machen Wohngebäudeversicherungen anspruchsvoller. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Tarifierung, Schadenbearbeitung und Service, während sich der Fachkräftemangel immer stärker bemerkbar macht. Für DOMCURA ist das Herausforderung und Chance zugleich: Die langjährige Erfahrung im Wohngebäudegeschäft hilft dabei, Veränderungen im Markt früh zu erkennen und ihn aktiv mitzugestalten, statt der Entwicklung hinterherzulaufen. 

>> Wohin steuert die DOMCURA mit ihrem neuen Führungsteam? Antworten gibt unsere Video-Homestory. Begleiten Sie Pfefferminzia-Chefredakteurin Karen Schmidt nach Kiel und erfahren Sie, welche Pläne Vorstandschef Lars Fuchs hat und wie KIM dabei helfen soll, die Branche voranzubringen.

Genau hier setzt die Modernisierung an. Sie greift tiefer als eine Anpassung von Produkten und Tarifen. Das neue Vorstandstrio um Vorstandschef Lars Fuchs setzt vor allem drei Schwerpunkte: das Wohngebäudegeschäft weiterentwickeln, die technologische Entwicklung vorantreiben und neue Geschäftsfelder erschließen, in denen DOMCURA vorhandene Expertise ausspielen kann. Kurzum: Das Unternehmen will seine Stärken konsequent nutzen, um im Markt noch weiter an Gewicht zu gewinnen. 

Wohngebäude bleibt das Fundament

Der Wohngebäudeschutz bleibt somit die große Konstante des Geschäfts. Er prägt die Identität von DOMCURA. „Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wollen wir unsere Position als Spezialist in der Wohngebäudeversicherung weiter schärfen und unsere Prozesse konsequent digitalisieren“, sagt Fuchs. „Und zugleich wollen wir dort wachsen, wo unsere fachliche Kompetenz besonders stark zum Tragen kommt.“ 

Im Gewerbegeschäft ist DOMCURA bereits heute mit unterschiedlichen Produkten vertreten. Dazu zählen Berufshaftpflichtversicherungen für Ärzte, Inventarversicherungen für Praxen und Büros sowie Gebäudeversicherungen für Hausverwalter und Wohnungsunternehmen. Parallel beschäftigt sich eine Projektgruppe seit einiger Zeit damit, wie sich vorhandene Kompetenzen künftig noch gezielter bündeln und nutzen lassen. „Wir wollen unser Know-how dort einsetzen, wo Erfahrung, Risikoverständnis und passgenaue Produkte besonders gefragt sind“, sagt Fuchs. Welche weiteren Möglichkeiten sich daraus ergeben, prüft DOMCURA derzeit sehr genau. 

Auch innerhalb des Kerngeschäfts zieht DOMCURA den Fokus weiter auf. Eine moderne Wohngebäudeversicherung muss heute weiter gedacht werden als bis zur Regulierung eines eingetretenen Schadens. Prävention gewinnt an Bedeutung: Gefahren sollen möglichst früh erkannt, Schäden vermieden oder zumindest begrenzt werden. Damit entwickelt sich auch die Rolle des Versicherungsanbieters weiter – nämlich noch stärker zum Partner von Maklern und Kunden.  

Mit KI auf Zukunftskurs

Hinzu kommt Technologie als neue Kernkompetenz. Denn ein gutes Produkt allein reicht heute nicht mehr. Genauso wichtig sind schnelle Reaktionen und reibungslose Abläufe. Mit KIM zeigt DOMCURA, wie künstliche Intelligenz Prozesse beschleunigt und Beschäftigte entlastet. Ziel sind effiziente, möglichst durchgängige digitale Abläufe, die zugleich die Anschlussfähigkeit für Vermittler verbessern und ihnen die Arbeit einfacher machen. 

Gerade für die Vertriebspartner ist das entscheidend. Sie stehen gegenüber ihren Kunden unter hohem Erwartungsdruck. Stockt etwa eine Schadenregulierung, bekommen sie das als Erste zu spüren. Umso wichtiger ist ein Versicherungsanbieter, der ihnen im Tagesgeschäft den Rücken freihält.  

All das zeigt: DOMCURA vereint Verlässlichkeit und Innovation perfekt. Das Unternehmen erfindet sich nicht neu und setzt auch nicht auf Breite um jeden Preis. Aber es entwickelt seine Stärken gezielt weiter: Wohngebäude bleibt die starke Basis, Technologie wird zur zweiten Kernkompetenz, und man lotet weitere Möglichkeiten aus, die zum vorhandenen Know-how passen. Das sieht nach einer ziemlich klaren Handschrift des neuen Vorstandsteams aus.  

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