Das Altersvorsorgereformgesetz (AVRG) verändert die geförderte private Altersvorsorge ab 1. Januar 2027 grundlegend. Viele Details sind noch offen. Verträge nach neuer Couleur und neuer Förderung können noch nicht abgeschlossen werden. Dennoch hat der Wettbewerb um die Verbraucher längst begonnen. Zahlreiche Anbieter, darunter Neobroker, werben bereits offensiv. Altersvorsorge ist aber mehr als ein passiv investierender ETF-Sparplan. Für Vermittler ist daher jetzt der richtige Zeitpunkt, Kunden objektiv zu informieren – und vor voreiligen Entscheidungen zu bewahren.
Kein akuter Handlungsdruck für Riester-Kunden
Dass das AVRG die Riester-Rente ablöst und durch neue, staatlich geförderte Produkte ersetzt, sorgt bei vielen Versicherten für Verunsicherung. Bestandskunden sollten zunächst Ruhe bewahren und nicht vorschnell handeln. Eine Kündigung oder ein übereilter Vertragswechsel kann Nachteile mit sich bringen, etwa den Verlust bestehender Garantien oder bereits gewährter steuerlicher Vorteile.
Ob die alte oder neue Fördersystematik langfristig besser passt, lässt sich nur individuell beurteilen. Zunächst ist relevant, welches Förderregime für den jeweiligen Kunden vorteilhafter ist. Hier spielen unter anderem Alter, Einkommen, Kinderzulagen, Förderberechtigung und Beitragshöhe eine Rolle. In einem zweiten Schritt ist dann zu prüfen, welches Produktkonzept zu den individuellen Anforderungen passt.
Hilfreiche Basis fürs Kundengespräch: Förderrenten-Check
Auf dem Weg in die neue Vorsorgewelt begleitet die Continentale Vermittler mit Materialien für die Kundenansprache, Online-Seminaren und technischen Lösungen. Ein hilfreiches Tool ist der Förderrechner: Mit wenigen Eingaben lassen sich die bisherige sowie künftige Förderung vergleichen und unterschiedliche Szenarien verständlich darstellen. Der Förderrenten-Check erleichtert es, Kunden schnell eine erste Orientierung zu geben. Damit schafft er eine gute Basis für die individuelle Beratung.
Persönliche Beratung besonders bei Altersvorsorge gewünscht
Dass die Kunden persönliche Beratung wünschen, belegt die aktuelle, repräsentative Continentale-Studie 2026: Fast drei Viertel der Deutschen misstrauen KI-Tools bei Versicherungsentscheidungen. Sie bevorzugen einen menschlichen Ansprechpartner, vor allem bei komplexen, langfristigen Themen wie der Altersvorsorge.
Weiterhin umfassende Produktpalette
Für die unterschiedlichen Vorsorgebedarfe stellt die Continentale ihren Vertriebspartnern und Kunden auch künftig eine vollständige Produktpalette zur Verfügung. So bietet sie zum einen nach wie vor bewährte Lösungen an, wie etwa die BasisRente Invest, die sich unter anderem durch Flexibilität in der Beitragszahlung und Vertragsgestaltung, eine qualitativ hochwertige Fondsauswahl und zugleich hohe Planungssicherheit auszeichnet. Außerdem umfasst das breit gefächerte Produktspektrum weiterhin flexible Privatrenten und betriebliche Versorgungskonzepte – in von Ratingunternehmen anerkannter, hoher Qualität.
Zum anderen setzen die Continentale wie auch ihre Schwestergesellschaft EUROPA aktiv die neuen Möglichkeiten des AVRG um. Ihr Vorteil: Als Versicherer haben sie mehr Möglichkeiten als Banken oder Depotbanken, die Angebote mit attraktiven Optionen auszustatten. Vor allem können sie neben reinen Auszahlplänen auch lebenslange Leibrenten anbieten – rein klassisch verzinst oder als hybride Varianten, bei der ein Teil des Anlagevermögens auch in der Rentenphase in Fonds investiert bleibt. Da das Gesetz die staatliche Förderung auf Selbstständige, Gewerbetreibende sowie freiberuflich Tätige ausweitet, entsteht hier ein großes Vertriebspotenzial.
Weitere Informationen zum AVRG stehen im Continentale-Maklerportal unter makler.continentale.de/altersvorsorgereformgesetz bereit. Die Continentale-Studie 2026 steht unter continentale.de/studien zum Download zur Verfügung.
Freie Vermittler können am 27. und 28. Oktober auf der DKM (Halle 3, Stand B05) mit den Experten der Continentale ins Gespräch kommen und den Förderrechner ausprobieren.