Altersvorsorge

Ruheständler haben im Mittel 2.330 Euro pro Monat zur Verfügung

2.330 Euro netto im Monat – so viel Einkommen haben Ruheständler im Mittel. Fast jeder fünfte Deutsche über 65 ist von Armut bedroht. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor.
Älteres Paar bei Beratung über Renten und Finanzen im Ruhestand.
© Magnific
Rentnerpaar im eigenen Zuhause: Im Mittel haben Ruheständler 2.330 Euro netto pro Monat zur Verfügung.

Haushalte von Rentnern in Deutschland haben im Mittel 2.330 Euro pro Monat netto zur Verfügung. In den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin sind es 2.270 Euro im Monat, in den westlichen Ländern sind es 2.350 Euro. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis).

Das Haushaltseinkommen setzt sich überwiegend wie folgt zusammen:

  • 93 Prozent: gesetzliche Rente, Betriebs- und Privatrente oder Pension,
  • 4 Prozent: Einnahmen aus Vermögen, etwa Mieteinnahmen oder Kapitalerträge,
  • 2 Prozent: Transferzahlungen wie Grundsicherung im Alter,
  • 1 Prozent: Erwerbstätigkeit

Bundesweit liegt die Armutsgefährdungsquote von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren bei 18,9 Prozent. In den östlichen (18,5 Prozent) und westlichen (19,0 Prozent) Bundesländern ist das Armutsrisiko etwa gleich hoch.

Zur Einordnung: Die Armutsgefährdungsquote misst die relative Einkommensarmut. Nach EU-Definition gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens (Median) der Gesamtbevölkerung verfügt.

Auch interessant: Vermögenswerte wie selbst genutztes Immobilieneigentum fließen nicht in die Betrachtung der Einkommen ein, solange daraus keine Mieteinnahmen oder Kapitalerträge entstehen. Im Jahr 2025 wohnten bundesweit 57 Prozent der Ruheständler im eigenen Heim, 43 Prozent zur Miete.

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