Die Nürnberger Versicherung räumt in ihrem Portfolio auf. Sie verschmilzt die Garanta Versicherungs-AG (GAV) und die Nürnberger Beamten Allgemeine Versicherung AG (NBA) auf die Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG (NAV). Die NAV fungiert damit künftig als Hauptrisikoträger in der Schaden- und Unfallversicherung der Nürnberger. Das teilt das Unternehmen mit.
Bestehende Verträge der beiden zu verschmelzenden Gesellschaften sollen unverändert auf die NAV übergehen. Leistungen, Beiträge und Ansprechpartner bleiben gleich. Für Kunden und Vermittler soll sich nichts ändern. Das betreffe auch das Produktportfolio, heißt es.
Indem sie die Schadenversicherungen bündelt, verspricht sich die Nürnberger „eine effizientere Organisationsstruktur“. Zudem sollen nun einfachere Voraussetzungen vorliegen, um später Abläufe und Systeme zu modernisieren.
„Mit der Bündelung unserer Risikoträger reduzieren wir Komplexität und schaffen eine zukunftsfähige Struktur. Gleichzeitig sorgt der Weg der Verschmelzung für größtmögliche Kontinuität für Kundinnen und Kunden sowie Vertriebspartner“, sagt Christine Kaaz, im Nürnberger-Vorstand für Schaden- und Unfallversicherungen zuständig.
Der Traditionsversicherer gehört seit Mai 2026 zur Vienna Insurance Group (VIG). Die Marke soll zwar bestehen bleiben. Aber seit 2024 läuft ein Transformationsprogramm, über das er sich als sogenannter Präventionsversicherer neu aufstellen will.
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