Digitale Verwaltung wichtig

Zwei Drittel der Deutschen offen für Altersvorsorgedepot

Zwei Drittel der Deutschen ohne Altersbezüge können sich vorstellen, das geplante Altersvorsorgedepot zu nutzen. Bekannt ist das Vorhaben bislang aber erst 41 Prozent. Besonders wichtig ist den Befragten eine einfache digitale Verwaltung.
Altersvosorgedepot? Ja, aber gerne digital und einfach verwaltbar. Das wünschen sich viele Deutsche.
© sergeycauselove/Magnific
Altersvosorgedepot? Ja, aber gerne digital und einfach verwaltbar. Das wünschen sich viele Deutsche.

Das geplante Altersvorsorgedepot der Bundesregierung trifft schon vor seiner Einführung auf großes Interesse. Von den Menschen in Deutschland, die noch keine Altersbezüge erhalten, können sich zwei Drittel grundsätzlich vorstellen, ein solches Depot zu nutzen. 26 Prozent würden es auf jeden Fall nutzen, weitere 40 Prozent eher.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 675 Personen, die noch nicht in Rente oder Pension sind.

Digitale Verwaltung ist zentrale Erwartung

Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 eine weitere Möglichkeit bieten, privat fürs Alter vorzusorgen: Wer in Aktien, ETFs oder andere Anlageprodukte investiert, erhält dabei staatliche Förderung. Bekannt ist das Vorhaben bislang aber erst einem Teil der Bevölkerung: 39 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren haben schon davon gehört, unter den Menschen, die noch nicht in Rente oder Pension sind, sind es 41 Prozent.

Besonders wichtig ist den Befragten eine einfache digitale Verwaltung ihrer Altersvorsorge: 75 Prozent legen Wert darauf, online auf ihr Altersvorsorgedepot zugreifen und es digital verwalten zu können. Der Wunsch zieht sich durch alle Altersgruppen.

„Das Altersvorsorgedepot stößt schon vor seiner Einführung auf großes Interesse. Damit es in der Breite angenommen wird, muss es einfach, transparent und konsequent digital ausgestaltet sein. Die Menschen erwarten, dass sie ihre Altersvorsorge jederzeit im Blick behalten und unkompliziert verwalten können“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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