Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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In Berlin wird dieser Tage viel über die Zukunft der Rente gesprochen. Doch was wünschen sich eigentlich die Bürger von einer Rentenreform? Finanzielle Sicherheit im Alter ist für die Mehrheit der Befragten das wichtigste Ziel einer Reform. 36 Prozent der Befragten nennen die Bekämpfung von Altersarmut als oberste Priorität. Weitere 21 Prozent sehen die Sicherung des Rentenniveaus als vorrangiges Ziel an.
Das hat eine Insa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) ergeben. Andere Ziele wie die langfristige Finanzierbarkeit der Alterssicherung (14 Prozent), die Begrenzung der Belastungen jüngerer Generationen (7 Prozent), die Stärkung der privaten Vorsorge (6 Prozent) oder die Förderung eines freiwillig längeren Erwerbslebens (5 Prozent) spielen eine untergeordnete Rolle.
Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach Sicherheit bei den älteren Generationen. Während unter den 18- bis 29-Jährigen nur 25 Prozent Altersarmut bekämpfen als Ziel angeben, steigt der Anteil bei den 60- bis 69-Jährigen auf 49 Prozent. Gleichzeitig wächst die Bedeutung der Sicherung des Rentenniveaus kontinuierlich von 8 Prozent bei den Jüngsten auf 30 Prozent bei den über 70-Jährigen.
Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei den Jüngeren. So sprechen sich 14 Prozent der 18- bis 29-Jährigen dafür aus, die Belastungen künftiger Generationen zu begrenzen. Im Bevölkerungsdurchschnitt sind es nur 7 Prozent. Bei den 60- bis 69-Jährigen fällt dieser Wert sogar auf 2 Prozent zurück.
„Deutlich wird, dass sich die Prioritäten mit den Lebensphasen verändern. Mit zunehmendem Alter gewinnt die Sicherung des Alterseinkommens an Bedeutung. Jüngere Befragte richten ihren Blick dagegen häufiger auf die langfristige Tragfähigkeit des Systems und die Belastungen künftiger Beitrags- und Steuerzahler“, sagt DIA-Sprecher Peter Schwark.
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