Das Gewerbegeschäft hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und steigende regulatorische Anforderungen haben den Markt stark ausdifferenziert. Damit sind auch die Geschäftsrisiken vieler Unternehmen sehr viel komplexer geworden. Selbst kleine Handwerksbetriebe arbeiten heute digital vernetzt, nutzen Cloud-Dienste und sind in vielschichtige Lieferketten eingebunden – was sie anfälliger für Cyberangriffe oder Systemausfälle macht. Gleichzeitig drängen mit IT-Dienstleistern, Software-Schmieden oder E-Commerce-Händlern Unternehmen mit sehr spezifischem Absicherungsbedarf auf den Markt.
Hinzu kommt ein Wandel der Schadenrealität: Während früher sichtbare Schäden wie ein Brand oder Wasser im Mittelpunkt standen, entstehen heute immer häufiger finanzielle Verluste ohne sichtbare Zerstörung, beispielsweise durch Systemausfälle, Datenschutzvorfälle oder Softwarefehler. Kurz: Es gibt eine klare Verschiebung von Sach- zu Vermögensschäden.
Für Makler bedeutet das einen deutlich höheren Beratungsaufwand. An die Stelle des klassischen Produktvertriebs tritt eine immer anspruchsvollere ganzheitliche Risikoberatung. Vermittler müssen verstehen, wie Unternehmen arbeiten, wo digitale Abhängigkeiten bestehen und welche neuen Risiken sich daraus ergeben.
Keine Produkte von der Stange
Und sie brauchen Versicherungslösungen, die exakt den Bedarf ihrer Kunden decken. Traditionelle Versicherer stoßen im zunehmend fragmentierten Gewerbebereich immer häufiger an Grenzen. Ihre konventionellen Standardprodukte passen schlicht nicht mehr zum Bedarf der Kunden.
Der Spezialversicherer Markel bietet zwar auch Standardprodukte für ausgewählte Segmente im Gewerbebereich an, aber die Stärke des Versicherers kommt besonders bei komplexen Risiken zur Geltung. Im Fokus stehen individuelle Risikoprüfungen und verständliche Deckungskonzepte, beispielsweise für D&O, Cybergefahren und Haftpflichtfälle. Risiken werden nicht schematisch bewertet, sondern individuell auf Basis der tatsächlichen Geschäftspraxis der Unternehmen. Es geht darum, das Schutzbedürfnis jedes Kunden zu verstehen, um auch ungewöhnliche oder schwer einzuordnende Risiken absichern zu können.
Im hochkomplexen Feld der Industrieversicherung tritt Markel zudem im Zuge von Exzedenten-Deckungen auf. Das ist etwa bei Risiken der Fall, die für einen einzelnen Versicherer zu groß sind – und daher den Schutz mehrerer Versicherer bedürfen.
Die Grundlage dafür bildet das tiefe Underwriting-Know-how der Experten von Markel. Anders als viele Generalisten im Markt setzt Markel nicht nur auf standardisierte Lösungen für viele Branchen, sondern auch auf spezialisiertes Wissen über konkrete Geschäftsmodelle, Risiken und Schadenbilder. Organisatorisch spiegelt sich dieser Ansatz in kleinen, fachlich fokussierten Teams wider. Underwriter, Analyst und Researcher arbeiten nah am Markt und am Kunden. Entscheidungen sollen nicht durch Konzernstrukturen verzögert werden.
Hinzu kommt eine Geschäftspolitik, die bewusst auf Kontinuität und langfristige Marktpräsenz ausgerichtet ist. Gerade im Spezialversicherungsmarkt ist Verlässlichkeit ein entscheidender Faktor. Statt kurzfristiger Marktbewegungen setzt Markel auf langfristige Expertise, stabile Zeichnungspolitik und nachhaltige Beziehungen.
Partner für komplexe Risiken
Das Ergebnis ist ein Versicherer, der sich nicht als Vollsortimenter für den Massenmarkt versteht, sondern als Partner für komplexe Risiken und Unternehmen mit individuellem Absicherungsbedarf.