Beim Wechsel in die PKV

Optionstarife für Sportler – darum sind sie so wichtig

Eine Sportverletzung kann nicht nur gesundheitlich langfristige Folgen haben, sondern auch einen möglichen Wechsel von der GKV in eine private Krankenversicherung erschweren bzw. verteuern. Deshalb sind Optionstarife für Sportler immer eine sinnvolle Sache.
Gleitschirmfliegerin beim Skifahren im Schnee, trägt pinken Helm und schwarze Kleidung.
© wirestock / freepik
Eine junge Frau beim Skifahren in der Sonne: Eine Sportverletzung kann den späteren PKV-Wechsel erschweren, ein Optionstarif schafft frühzeitig Sicherheit.

Die Sonne scheint, der Schnee staubt unter blauem Himmel: Skifahren ist ein toller und beliebter Sport – aber nicht ohne Risiko. Laut einer aktuellen Unfallstatistik haben sich in der Skisaison 2024/25 mehr als 50.000 Sportlerinnen und Sportler auf der Piste so schwer verletzt, dass sie ärztlich behandelt werden mussten. Jeder fünfte Sportunfall passiert damit beim Skifahren, wie der Gesamtverband der Versicherer (GDV) mitteilt. Nur beim Massensport Fußball ist der Anteil mit 35 Prozent noch höher.  

Sportverletzungen können langfristige Folgen haben 

Warum diese Zahlen auch für die PKV-Beratung relevant sind? Langfristige Folgen von Sportverletzungen führen beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung häufig zu teuren Risikoaufschlägen, Leistungsausschlüssen oder machen einen Wechsel sogar unmöglich. Optionstarife sind für deshalb für alle Sportler (nicht nur für Skifahrer) eine gute Möglichkeit, diese Risiken zu umgehen. 

Ein Optionstarif kostet nur einige Euro im Monat und wird optimalerweise in jungen Jahren und bei guter Gesundheit abgeschlossen. Er selbst bietet noch keinen Versicherungsschutz, stellt aber sicher, dass bei einem möglichen zukünftigen Wechsel in die PKV keine Gesundheitsfragen mehr gestellt werden. Deshalb spricht man oft auch davon, dass der noch gute Gesundheitszustand eines jungen Kunden quasi für spätere Zeiten „eingefroren“ wird. 

Auch Eltern auf Optionstarife für Sportler ansprechen 

Das gilt nicht nur für die allgemeine körperliche Verfassung, sondern eben auch für die Folgen von Sportverletzungen. Chronische Schäden treten beispielsweise auf, wenn Verletzungen mangelhaft ausheilen oder wenn Sehnen, Knochen und Gelenke überlastet werden. Knie, Hüfte und Sprunggelenke sind besonders oft betroffen. 

Deshalb sind Optionstarife gerade für Sportler hochattraktiv. Makler sollten junge Aktive oder aber deren Eltern gezielt auf solche Tarife ansprechen. Und das nicht nur, wenn es um die unfallträchtigsten Sportarten Skifahren oder Fußball geht. Auch Tennis gehört mit einem Anteil von 11,6 Prozent an allen Sportverletzungen laut GDV zu den Risikosportarten. Reiten kommt immerhin noch auf einen Anteil von 5,6 Prozent und sonstige Sportarten zusammengenommen auf 25,6 Prozent, darunter Handball, Basketball, Volleyball und Radfahren.  

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Autor

René Weihrauch arbeitet seit 35 Jahren als Journalist. Einer seiner Schwerpunkte sind Finanz- und Verbraucherthemen. Neben Pfefferminzia schreibt er für mehrere bundesweit erscheinende Zeitschriften und international tätige Medienagenturen.

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