Sich einen Finanzberater zu suchen, hat in erster Linie nichts mit Geld oder Rendite zu tun. Das geht aus der Studie „Client Connect: The Vanguard Advice Survey 2026“ hervor. Dafür befragte der Indexfonds-Anbieter Vanguard 203 Finanzberater und 1.010 beratene Anleger in Deutschland.
Es ging um die Frage, was es Anlegern bringt, sich zu Finanzfragen beraten zu lassen. Auf den drei vorderen Plätzen tauchen ausschließlich geistige Vorteile auf:
„Unsere Studie zeigt deutlich: Anleger wollen Berater, die über Zahlen hinausgehen – die Zeit investieren, Ziele wirklich verstehen und in entscheidenden Momenten präsent sind“, sagt Studien-Co-Autor Sebastian Lewis vom Vanguard Advisory Research Centre. „Viele Berater stellen Beziehungen bereits in den Mittelpunkt. Gleichzeitig besteht Potenzial darin, insbesondere sensible Themen wie Nachfolge- und Familienplanung früher und strukturierter zu adressieren.“
Im Gegenzug tauchte auch die Frage auf, wann Beziehungen zwischen Kunde und Finanzberater enden. Auch dort geht es mitnichten immer nur ums Geld. In 67,0 Prozent der Fälle sind es persönliche und servicebezogene Gründe. Nur bei 26,1 Prozent gab die Wertentwicklung des Portfolios den Ausschlag.
Hingegen haben 94,6 Prozent den Eindruck, dass Berater ihre Rendite erhöhen. Insgesamt schätzen die befragten Anleger den jährlichen Mehrwert durch Beratung auf 6,4 Prozent nach Gebühren.
Kunden mögen ihre Berater vor allem dann, wenn diese ihnen helfen, Fehlentscheidungen unter Stress zu vermeiden. Zum Beispiel wenn Märkte einbrechen oder sie Gefahr laufen, einem neuen Trend hinterherzulaufen.
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