Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Die neue Aktivrente, eine Frühstart-Rente und die Fixierung des Rentenniveaus bis 2031 sind wesentliche Inhalte des aktuell der Regierung Merz („Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten“). Das viel kritisierte Vorhaben soll den demographischen Druck auf das deutsche Rentensystem abschwächen. Da immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen, steht das Finanzierungsprinzip der gesetzlichen Rentenversicherung auf dem Prüfstand.
Hierzulande werden die aktuellen Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber direkt zur Zahlung der Renten an die heutigen Rentner verwendet, ergänzt durch Bundeszuschüsse und Rücklagen – das sogenannte Umlageverfahren des Generationenvertrags. Experten diskutieren seit langem, zumindest teilweise auf ein kapitalbasiertes Verfahren umzustellen. Andere mögliche Stellschrauben könnten die Erhöhung der Beitragszahlungen oder des Rentenalters, die Senkung des Rentenniveaus oder eine Ausweitung des Kreises der Beitragszahler um Selbstständige und Beamte sein.
Wie schneidet Deutschlands Rentensystem im internationalen Vergleich ab?
Die jährlich durchgeführten Auswertungen der OECD (Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung) zeigen, wie das deutsche Rentensystem im Vergleich mit anderen Ländern abschneidet. Die aktuelle Untersuchung prüft für sämtliche Industrienationen und ausgewählte Schwellenländer unter anderem das Verhältnis der künftigen Nettorente zum letzten Nettoverdienst (Nettoersatzquote). Im OECD-Durchschnitt liegt dieser Wert für Durchschnittsverdienende bei 63 Prozent und für Geringverdienende bei 76 Prozent. Am erfolgreichsten sind hier Niederlande und Dänemark mit kombinierten Ersatzquoten von teils über 80 Prozent, während Deutschland mit 53 Prozent unterdurchschnittlich abschneidet.
Laut OECD führen eine breit angelegte Zusatzvorsorge und automatische Sparmechanismen zu einer deutlich besseren Positionierung. Die Auswertung nennt die Niederlande und Dänemark als Beispiele, dass verpflichtende kapitalgedeckte Elemente langfristig stabile Ersatzquoten ermöglichen können. Beim Renteneintrittsalter hingegen liegt Deutschland mit 67 Jahren (ab 2031) im oberen Mittelfeld – gesetzlich zwar klar definiert, aber mit Abweichungen unter bestimmten Bedingungen, etwa für besonders langjährig Versicherte.
In vielen EU-Ländern liegt das Rentenalter gesetzlich niedriger, gleichzeitig steigen dort aber die Lebensarbeitszeiten durch politische Reformen oder Kopplungen an die Lebenserwartung. So ist in Ländern wie Schweden oder Dänemark das Rentenalter bereits automatisch an die Lebenserwartung gekoppelt. Dadurch steigt das Rentenalter dort stetig. Dänemark etwa hebt das Rentenalter von aktuell 67 schrittweise bis 2040 auf 70 Jahre für die Jahrgänge ab 1970 an.
Die besten Rentensysteme der Welt
Der Global Pension Index der internationalen Unternehmensberatung Mercer vergeleicht die Atersvorsorge in 52 Ländern weltweit. In der aktuellen Studie belegt das deutsche Rentensystem lediglich Platz 22 und verlor zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Die Studie identifiziert drei Länder mit einem besonders resilienten Rentensystem, dass seinen Empfängern nachhaltig gute Leistungen bietet.
Die Top-Noten erhielten die Niederlande, Island und Dänemark. Das niederländische Rentensystem ist auf drei Säulen aufgebaut: staatliche Grundrente, obligatorische betriebliche Altersversorgung (bAV) und individuelle private Rentenvorsorge. Es wandelt sich vom Umlageverfahren hin zu beitragsorientierten Zusagen. Auch die Rentensysteme in Singapur, Israel und Schweden wurden in der Mercer-Studie sehr positiv beurteilt. Die Top 10 komplettieren Australien, Chile, Finnland und Norwegen.
Vorschau: In Teil 2 zu diesem Thema (noch in dieser Woche auf Pfefferminzia.de) gehen wir näher auf das Konzept des niederländischen Rentensystem ein.
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